
22.12.2011
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22.12.2011
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15.12.2011
Der Deutsche Hebammenverband begrüßt, dass der Bund dauerhaft Geld für die Arbeit der...
Am Welthebammentag 2010 startete der Deutsche Hebammenverband eine öffentliche E-Petition. Bereits nach drei Tagen erreichte die Petition die für eine sichere öffentliche Anhörung erforderliche Anzahl von 50.000 UnterstützerInnen. Insgesamt haben bis heute 296.549 Personen die Petition des Hebammenverbandes unterschrieben. 105.386 UnterstützerInnen zeichneten direkt auf der Internetseite des Petitionsausschusses, der Rest der 191.163 Unterschriften ging handschriftlich auf dem Postweg ein. Bis heute erhält der Deutsche Bundestag täglich Post aus allen Teilen der Bevölkerung, die sich für den Erhalt der Hebammenhilfe und eine anständige Entlohnung der Hebammen in Deutschland einsetzen.
Diese Woche wurde die Grundlohnsummensteigerung von 1.98 % bekannt gegeben. Das heißt, die Krankenkassen werden diese knapp 2% an die Hebammen als „Lohnerhöhung“ für freiberuflich erbrachte Leistungen weitergeben. Bezogen auf die Gebühren für Geburtsvorbereitungs- oder Rückbildungskurse würde dies eine Erhöhung von 5,71 € auf 5,81 € pro Stunde bedeuten.
Der Hebammenverband fordert dagegen eine Erhöhung von 30%, um in den kommenden Jahren von einer vernünftigen Basis für künftige Steigerungen ausgehen zu können. Um diese Forderungen zu unterstützen gehen im Oktober und November die Hebammen in Niedersachsen, Hamburg und Bayern auf die Straße.
Bundesweite Hebammenstreiks
Zwischen dem 30. November 2010 und Ende März 2011 streikten Hebammen in ganz Deutschland.
Mit ihrem Streik appellierten die Hebammen an die Krankenkassen und forderten
Bestreikt wurden alle freiberuflichen Hebammentätigkeiten außer der Geburtshilfe. Während der Streikwochen wurde für die Frauen ein Notdienst eingerichtet.
Unterstützung durch die Gesellschaft
Mit diesem Musteranschreiben können Sie Ihre Krankenkasse auffordern, auch weiterhin dafür zu sorgen, dass die wohnortnahe Versorgung erhalten bleibt.
Gemeinsam kämpfen junge und werdende Eltern und Hebammen für den Erhalt der Hebammenhilfe in Deutschland.
Schicken Sie nebenstehende Karte an unseren neuen Gesundheitsminister Daniel Bahr, damit er sich ebenfalls für den Erhalt der Hebammenhilfe einsetzt. Sie können sie unter info(at)hebammen-bw.de bestellen!
Anschrift des Bundesgesundheitsministeriums:
Bundesministerium für Gesundheit, Herr Minister Daniel Bahr, Friedrichstraße 108, 10117 Berlin