03.09.2010
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27.08.2010
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24.08.2010
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Donnerstags zur Mahnwache: Bundesweite Hebammenaktionen trotz Sommerferien
Die nächsten Termine:
Vertreter aller Parteien würdigen das Engagement der Hebammen und haben auf Landes- und Bundesebene ihre Unterstützung zugesagt. Deutliche Signale kamen auch aus der Gesundheitsministerkonferenz. Einstimmig haben die Vertreterinnen und Vertreter der Gesundheitsministerkonferenz die Bundesregierung dazu aufgefordert, das Versorgungsangebot durch Hebammen sicher zu stellen.Wenig unterstützend war dagegen das Verhalten von Daniel Bahr (FDP), der als Vertreter des Gesundheitsministeriums im Petitionsausschuss geladen war. Enttäuschend war auch das Ergebnis der Schiedsstelle (siehe Bericht der Präsidentin und Pressemeldungen).
Der Hebammenverband und die Landesverbände agieren seit Monaten auf den unterschiedlichsten Ebenen, um die Situation zu retten. Trotzdem haben mit dem Inkrafttreten der Haftpflichtprämienerhöhung zum 1. 7.2010 noch einmal 10% der freiberuflichen Hebammen, die Geburtshilfe anbieten, ihre Versicherungsform gewechselt. Das heißt, seit Juli fehlen weitere 400 Hebammen, die als Beleghebammen, in Geburtshäusern oder zu Hause Frauen während ihrer Geburt betreuen. Die Versorgungsengpässe sind bereits überall spürbar.
Deshalb brauchen wir dringend eine Lösung, die allen Frauen, an allen Orten eine verlässliche geburtshilfliche Versorgung sichert und den Hebammen ein existenzsicherndes Einkommen.
Dazu müssen wir den Druck auf die politisch Verantwortlichen im Gesundheitsministerium aufrecht erhalten. Um unsere Beharrlichkeit zu demonstrieren, finden trotz Hitzewelle und Sommerzeit seit dem 1. Juli reihum in allen Bundesländern Mahnwachen statt.
Der große gemeinsame Abschluss ist für den 21. Oktober in Berlin geplant!
Macht euch auf den Weg zu den Mahnwachen, die in den Ländern geplant sind. Kommt am 21. Oktober nach Berlin. Reiht euch ein und macht mit! Jede Kollegin ist gefordert! Nur gemeinsam können wir eine Veränderung erzwingen.
Hier können Sie die Termine der Mahnwachen herunterladen
(Änderungen vorbehalten).
Hier können Sie Plakate zur Aktion herunterladen
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