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Equal Pay Day 2016

Equal Pay Day 2016

Frauen verdienen in Deutschland derzeit durchschnittlich 21,6 Prozent weniger als Männer. Rechnet man den Prozentwert in Tage um, arbeiten Frauen 79 Tage, vom 1. Januar bis zum 19. März 2016, umsonst.

Unter dem Motto Was ist meine Arbeit wert? wird deshalb am 19. März in ganz Deutschland auf Ungerechtigkeiten beim Entgelt für Frauen aufmerksam gemacht. 

Ein Thema auch für Hebammen – stellen Sie auch in Ihrem Kreißsaal die Frage: Was ist meine Arbeit wert? Denn Hebammen begleiten Frauen in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Und das häufig unter schlechten Arbeitsbedingungen und mit geringem Verdienst.

Buttons zum selbst herstellen:
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DHV-Kampagne: www.unsere-hebammen.de

Auch Olivia, St. Pauli-Ikone, unterstützt die Hebammen!

Hebammen sind unersetzlich! Das erfahren schwangere Frauen und Eltern Tag für Tag. Sie leisten wertvolle Arbeit für junge Familien und die Gesellschaft im Ganzen. Dennoch steht der Berufstand vor großen Herausforderungen: Da ist zum einen das Problem ständig steigender Haftpflichtprämien. Zum anderen sind die Arbeitsbedingungen in vielen Kliniken unerträglich: Überstunden und Unterbesetzung sind an der Tagesordnung. Das alles bei schlechter Bezahlung trotz hoher Verantwortung. Viele Hebammen arbeiten auch deshalb nur noch in Teilzeit oder ziehen sich aus der Geburtshilfe oder der Wochenbettbetreuung zurück. Die Folge: Frauen finden einfach keine Hebamme mehr!

Unterstützen Sie uns!

Mit der Kampagne www.unsere-hebammen.de wollen wir auf unsere wertvolle Arbeit, aber auch die Probleme, vor denen wir stehen, aufmerksam machen. Es gibt Mitmachaktionen, wie zum Beispiel die Möglichkeit, sein Gesicht für die Hebammen zu zeigen, Hintergrundinformationen und Hebammenporträts. Unterstützen Sie uns, zum Beispiel bei folgenden Aktionen:

#zuhausegeboren

Bürgerdialog

Gesicht zeigen!

Unterversorgung melden!

Klinik-Fragebogen 

Weitere Aktionen

Auch immer mehr Mütter und Väter setzen sich für die Hebammen und eine bessere Geburtshilfe ein.Anke Bastrop hat 2013/2014 in einer Petition fast 134.000 Menschen mobilisiert.

Aktuelle Petition auf change.org:
Übernahme der Kosten für Hebammen unabhängig vom Geburtsort und Geburtstermin sichern!

Außerdem haben sich weitere Unterstützerinnengruppen formiert, die auf Demos hinweisen und Mitmachaktionen entwickeln:

Aktuelle Aktionen und Nachrichten der Elterninitiative Hebammenunterstützung finden Sie hier.

z.B.: "Mein Bauch gehört mir! 2.0."
Bildergalerie zur Aktion

Erzählcafés "Der Start ins Leben"

Weitere Seiten von Unterstützerinnen und Unterstützern:

Zuletzt geändert am 10.02.2016