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Aktuelles

Wir rufen Sie dazu auf: Machen Sie Externatsplätze möglich.

Die Betreuung Schwangerer durch Hebammen mithilfe digitaler Technik hat sich in der Pandemie gut bewährt. Das zeigt ein aktueller Forschungsbericht...

Die befristete Vereinbarung über Leistungserbringung von freiberuflich tätigen Hebammen mit Kommunikationsmedien und Materialmehraufwand im...

Gemeinsam mit den Landesverbänden und der Hebammengemeinschaftshilfe (HGH) organisieren wir verschiedene Hilfen und informieren Sie hier laufend.

Ab dem 1. Juli 2021 tritt die Fortschreibung der befristeten Vereinbarung über Leistungserbringung von freiberuflichen Hebammen mit...

Online-Vermittlungsplattform für Hebammenleistungen hat bereits über 10.000 Schwangeren „ihre“ Hebamme vermittelt.

Zuerst die schlechte Nachricht: Auch in diesem Jahr kann der Internationale Hebammenverband (ICM) seinen Kongress nicht vor Ort in Bali stattfinden...

Drei Tage, rund 70 Stunden Programm, 1550 Teilnehmer*innen und rund 60 Aussteller, Vereine und Selbsthilfegruppen: „Es war ein großartiger,...

Neben klinischen und außerklinischen Geburtshilfe-Kontexten standen auch wieder berufspolitische und Themen der Digitalisierung auf dem Programm....

Ein ereignisreicher Tag mit vielen Fachforen, unter anderem die Frauenzentrierte Hebammenarbeit in der Schwangerschaft, hier einige Eindrücke des...

„Natur lässt sich nicht kopieren“: Weltstillwoche 2020

Die Weltstillwoche 2020 findet vom 28. September bis zum 4. Oktober statt, und ihr Motto lautet diesmal „Natur lässt sich nicht kopieren“. Denn Muttermilch ist einzigartig für die Ernährung des Neugeborenen.

Bislang stillen lediglich rund 20 Prozent der Mütter in Deutschland sechs Monate ausschließlich, so wie es die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt.

Der Deutsche Hebammenverband schließt sich dieser Empfehlung an und rät deshalb, Babys in diesem Zeitraum nur zu stillen und dies auch nach Einführung von Beikost bis zum Ende des zweiten Lebensjahres und darüber hinaus fortzusetzen. Muttermilch ist in ihrer Bedeutung einzigartig für das Kind und bereits ein Tropfen Muttermilch enthält über 4.000 lebende Zellen, darunter auch Stammzellen und viele Immunstoffe. Diese tragen zur Stärkung der Abwehrkräfte und zum Schutz vor Infektionen bei.

„Für das Baby gibt es keine bessere Nahrung“, sagt Aleyd von Gartzen, Bundesbeauftragte für Stillen und Ernährung beim Deutschen Hebammenverband. „Um es auf den Punkt zu bringen: Muttermilch ist von Natur aus lebendig, dynamisch und vielfältig – und damit einzigartig für die Ernährung des Neugeborenen.“.

So ist viel zu wenig bekannt, dass die Zusammensetzung von Muttermilch nicht nur für das Heranwachsen des Säuglings perfekt zusammengesetzt ist, sondern auch optimal auf die Bedürfnisse des Kindes reagiert. Beispielsweise bildet sie Antikörper, wenn das Kind krank ist. Und nicht nur das: „Ich möchte jeder Frau ans Herz legen, möglichst lange zu stillen, weil sie damit nicht nur die Gesundheit ihres Kindes, sondern auch ihre eigene stärkt und unterstützt. Stillen senkt das Risiko der Mütter für Brust- und Eierstockkrebs, für das metabolische Syndrom, für Diabetes und vieles mehr“, so von Gartzen.

Social-Media-Clips zur Weltstillwoche 2020

Clip 1: Muttermilch ist natürlich lebendig

Clip 2: Muttermilch ist natürlich dynamisch

Clip 3: Muttermilch ist natürlich vielfältig

Zur Weltstillwoche

Die Weltstillwoche gilt als die größte gemeinsame Kampagne aller das Stillen fördernder Organisationen, darunter auch die UNICEF und die WHO. Seit 1991 wird sie jährlich in über 120 Ländern begangen. Die Initiative setzt sich weltweit für den Schutz, die Förderung und die Unterstützung des Stillens ein. Sie basiert auf der Innocenti-Deklaration und der von der WHO und UNICEF herausgegebenen globalen Strategie zu Säuglings- und Kleinkindernährung. World Alliance for Breastfeeding Action (WABA) hat Beraterstatus beim Kinderhilfsfonds der Vereinten Nationen (UNICEF) und beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC).

Zuletzt geändert am 14.09.2021