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Aktuelles

Vom 1.-2. März 2010 findet in München im Schloss Fürstenried der zweite Bundesfachtag der Familienhebammen statt.

Am 1.2.2010 trat das Gendiagnostikgesetz in Kraft. Damit steht die Blutentnahme bzw. die Beratung vor der Blutabnahme zum Neugeborenenscreening unter...

Informationen über sinnvolle Hilfsmaßnahmen für Erdbebenopfer

60 000 Unterschriften an den neuen Gesundheitsminister überreicht

Die Delegierten haben auf der Bundesdelegierten-Versammlung des DHV am 20. November 2009 in Fulda Martina Klenk zur neuen Präsidentin gewählt.

Der DHV beobachtet die Empfehlung zu einer verkürzten ausschließlichen Stilldauer von nur vier Monaten, die wir im Moment von kinderärztlicher und...

Die Übergabe der Unterschriftenlisten an das Bundesministerium für Gesundheit  findet am 26.11.2009 um 12:15 Uhr in Berlin, Scheidemannstraße/ Höhe...

Die Präsidentin und die Geschäftsführerin des Deutschen Hebammenverbandes informieren, dass die Versicherungsprämien und Bedingungen zum 01.01.2010...

Für die Hebammenverbände und jede einzelne Hebamme wird es immer komplizierter, einen geeigneten Versicherer für die Berufshaftpflichtversicherung zu...

In der Tageszeitung HNA und anderen hessischen Medien wurde am 09.11.09 über die „Geburtsstunde der Hebammen-Akademie“ berichtet. Der Artikel basiert...

„Stillen. Unser gemeinsamer Weg“ - Weltstillwoche 2021

Dass Stillen eben nicht nur Mütter und Kinder angeht, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, darauf weist das Motto der 30. Weltstillwoche vom 4.-10. Oktober hin: „Stillen. Unser gemeinsamer Weg“. Wir, also die gesamte Gesellschaft sind aufgerufen, Mütter auf ihrem „Stillweg“ positiv und motivierend zu begleiten.

Stress- und Krankheitsreduktion bei Mutter und Kind, ein reduzierter ökologischer Fußabdruck und dabei noch kostenlos von Mutter Natur zur Verfügung gestellt: Dass das Stillen die optimalste Versorgung für Neugeborene und Babys bis ins erste Lebensjahr hinein ist, hat nicht zuletzt die von WHO und UNICEF initiierte Weltstillwoche inzwischen weltweit ins Bewusstsein gebracht. Trotzdem ist Muttermilch auch in Deutschland immer noch zu selten und zu kurz erste Wahl bei Müttern, temporäre Stillprobleme führen vorzeitig zum eigentlich vermeidbaren Abbruch der Stillbeziehung. 

Der Deutsche Hebammenverband (DHV) appelliert anlässlich der 30. Weltstillwoche vom 4. bis 10. Oktober 2021 gemeinsam mit Bündnispartnern an Politik und Gesellschaft: Stillen ist unser gemeinsamer Weg. Wir alle müssen den Rahmen dafür schaffen, dass Stillen für Mütter überall und jederzeit möglich ist! 

Es sind noch viele Schritte zu tun, bis die von der WHO empfohlene sechsmonatige ausschließliche „Stillzeit“ in Deutschland allen Neugeborenen und Babys zu Gute kommen wird. Das hat inzwischen auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erkannt. „Die Rahmenbedingungen in Deutschland werden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nur als ‚moderat stillfreundlich‘ bewertet“ – so heißt es in der von Ministerin Julia Klöckner im Juli 2021 präsentierten „Nationalen Strategie zur Stillförderung“. Darin enthalten sind Maßnahmen für Stillförderung mit ganz unterschiedlichen Ansätzen, die in sieben Strategiefeldern zusammengefasst sind. Denn ob Frauen ihre neugeborenen Kinder erfolgreich stillen, hängt von vielen Faktoren ab, weiß Aleyd von Gartzen, Beauftragte für Stillen und Ernährung im DHV: „Es braucht bereits in der Schwangerschaft ein qualifiziertes Beratungs- und Informationsangebot. Während, direkt nach der Geburt und im Wochenbett sind neben vertrauter familiärer Unterstützung Hebammen und stillfreundliches Klinikpersonal wichtig – Stillen will gelernt sein, braucht Zeit und Ruhe. Verlassen Mutter und Kind den geschützten privaten Raum wird schnell deutlich: Eine stillfreundliche Gesellschaft muss das Stillen unterwegs und am Arbeitsplatz ermöglichen. Konkret heißt das für den Einzelhandel, geschützte Stillbereiche in Geschäften zu schaffen, für Café- und Restaurantbetreiber*innen, stillende Mütter immer willkommen zu heißen und für alle Mitbürger*innen, Solidarität zu üben. Auch beim Wiedereinstieg in den Beruf sollte das Stillen für Mütter und deren Arbeitgeber*innen zeit- und räumlich eine Selbstverständlichkeit werden.“ 

„Stillen. Unser gemeinsamer Weg.“ lautet das vom Runden Tisch Stillförderung übersetzte Motto der diesjährigen Aktionswoche in Deutschland. Sie findet vom 4. bis 10. Oktober statt, wie immer in der 40. Kalenderwoche – stellvertretend für den Zeitpunkt vom Schwangerschaftsende und dem gleichzeitigen Beginn der einzigartigen Stillbeziehung zwischen Mutter und Kind. 

https://arbeitskreis-frauengesundheit.de/1999/12/25/der-runde-tisch-stillfoerderung-in-deutschland/

„Protect Breastfeeding: A Shared Responsibility“ lautet das Motto der 30. Internationalen Weltstillwoche, der größten gemeinsamen Kampagne aller das Stillen fördernder Organisationen, darunter auch die UNICEF und die WHO. Seit 1991 wird sie jährlich in über 120 Ländern begangen. Die Initiative setzt sich weltweit für den Schutz, die Förderung und die Unterstützung des Stillens ein. Sie basiert auf der Innocenti-Deklaration und der von der WHO und UNICEF herausgegebenen globalen Strategie zu Säuglings- und Kleinkindernährung. World Alliance for Breastfeeding Action (WABA) hat Beraterstatus beim Kinderhilfsfonds der Vereinten Nationen (UNICEF) und beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC). https://waba.org.my/wbw/

Die Nationale Strategie zur Stillförderung finden Sie unter folgendem Link: 
https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/schwangerschaft-und-baby/stillstrategie.html

 

Zur Weltstillwoche

Die Weltstillwoche gilt als die größte gemeinsame Kampagne aller das Stillen fördernder Organisationen, darunter auch die UNICEF und die WHO. Seit 1991 wird sie jährlich in über 120 Ländern begangen. Die Initiative setzt sich weltweit für den Schutz, die Förderung und die Unterstützung des Stillens ein. Sie basiert auf der Innocenti-Deklaration und der von der WHO und UNICEF herausgegebenen globalen Strategie zu Säuglings- und Kleinkindernährung. World Alliance for Breastfeeding Action (WABA) hat Beraterstatus beim Kinderhilfsfonds der Vereinten Nationen (UNICEF) und beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC).

Zuletzt geändert am 22.09.2022