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Aktuelles

Deutscher Hebammenverband begrüßt das Vorhaben und fordert gleichzeitig einen Ausbau der angedachten Förderung

Die Hebammenverbände und der GKV-Spitzenverband beschließen Verlängerung der Sondervereinbarung bis zum 30. September 2020

Die Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie haben auch für die Geburtshilfe weitreichende Folgen. So werden Frauen dazu...

Freiberuflich tätige Hebammen können während der Covid19-Pandemie zeitlich befristete Zuschläge zu den Materialpauschalen erhalten.

Deutscher Hebammenverband bekundet Solidarität mit Hebammen und Pflegenden weltweit

Die Corona-Krise zeigt es deutlich: Die Arbeit der Hebammen bei der Betreuung von Schwangeren, Müttern und ihren Kindern wird bei Verordnungen auf...

Deutscher Hebammenverband und Deutscher Ärztinnenbund fordern Ausnahmeregelungen für Begleitpersonen

Durch eine neue Rechtsverordnung, die am 7. April 2020 beschlossen wurde, ergeben sich erhebliche Veränderungen im Arbeitszeitgesetz für Angestellte...

Die maßgeblichen Hebammenverbände und der GKV-Spitzenverband haben sich auf neue Kriterien für Geburten bei gesetzlich versicherten Schwangeren im...

Deutscher Hebammenverband zur Corona-Pandemie

Hebammentag 2020: DHV-Aktionen in der Coronakrise

Der Internationale Hebammentag am 5. Mai 2020 steht für den Deutschen Hebammenverband unter einem besonderen Motto:

„Stark in der Krise, damit Frauen sicher gebären können. Ihre Hebammen“

Denn in der aktuellen Situation ist klarer denn je: Nur Hebammen gewährleisten eine sichere Betreuung von Frauen, Kindern und Familien während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.

Hebammen werden in diesem Jahr über eine dreiviertel Million Geburten in Deutschland betreuen. Schon vor dem Beginn der Corona-Pandemie haben die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern nur für 16 Prozent der Hebammen eine Eins-zu-Eins-Betreuung von Gebärenden ermöglicht. Diese Zahl führt vor Augen, wie wichtig es ist, dass sich die Situation in den Kreißsälen verbessert, denn die Krise verunsichert Schwangere und Gebärende in einer intensiven und besonders emotionalen Lebensphase zusätzlich.

Damit Hebammen zu jeder Zeit gute Geburtshilfe leisten können, hat der Deutsche Hebammenverband Anfang letzten Jahres ein Geburtshilfe-Stärkungsgesetz für den klinischen Bereich gefordert. Im Herbst hat auch der Bundesrat die Bundesregierung dazu aufgefordert, zeitnah einen Gesetzentwurf zur Verbesserung der Geburtshilfe im Krankenhaus vorzulegen. Denn wie Frauen und ihre Familien diese Lebensphase erleben, hat einen maßgeblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Familienbildung und Familiengesundheit und legt somit den Grundstein für das Zusammenleben künftiger Generationen.

Mehr zu unseren Aktionen im Rahmen des Hebammentages 2020 erfahren Sie auf unserer Kampagnen-Website www.unsere-hebammen.de Dort haben wir auch Materialien für Sie zusammengestellt, mit denen Sie ein Zeichen für die starke Leistung der Hebammen in der Coronakrise setzen können.

Auch können Sie uns dort weiterhin mitteilen, was eine gute Geburtshilfe für Sie bedeutet. Bringen Sie Ihre Wertschätzung besonders in dieser Situation zum Ausdruck.

Vor-Ort-Aktionen können in diesem Jahr leider aufgrund des Kontakt- und Versammlungsverbotes nicht stattfinden.

Online-Events

Stattdessen gibt es z. B. die Möglichkeit, an der Online-Konferenz "Virtual International Day of the Midwife" teilzunehmen und 24 Stunden lang Vorträge rund um die Themen Hebammenarbeit und Geburt live zu verfolgen. Los geht es am 4. Mai um 21 Uhr (MESZ). Mehr zum Programm und zur kostenlosen Anmeldung erfahren Sie hier: https://vidm.org/

Auch die World Health Organization (WHO) lädt am 5. Mai um 13.15 Uhr (MESZ) zum Online-Event ein, um über die Situation der Hebammen in der Coronakrise weltweit zu sprechen. Auf der Website des Royal College of Midwifes können Sie sich virtuell einloggen.

Internationales Jahr der Pflegenden und Hebammen

Internationales Jahr der Pflegenden und Hebammen

Dass sowohl Hebammen als auch Pflegende stets einen starken Beitrag für unsere Gesellschaft leisten, wird in der Coronakrise besonders deutlich.

Die World Health Organization hat das Jahr 2020 zum Jahr der Pflegenden und Hebammen erklärt.

Der Generaldirektor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, betonte bei der Bekanntgabe letztes Jahr in Genf:

Diese beiden Gesundheitsberufe sind unschätzbar wertvoll für die Gesundheit der Bevölkerung. Ohne sie werden wir die nachhaltigen Entwicklungsziele und eine universelle Gesundheitsversorgung nicht erreichen können.

2020 wird sich darauf fokussieren, die enormen Entbehrungen und Leistungen von Pflegefachpersonen und Hebammen hervorzuheben und sicherzustellen, dass wir den Mangel an diesen lebenswichtigen Berufen adressieren.

Vor dem aktuellen Hintergrund einer weltweiten Pandemie ist dieser Appell passender denn je.

Zuletzt geändert am 04.05.2020