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Aktuelles

Hier können Sie Auszüge aus der Rede der DHV-Präsidentin Ulrike Geppert-Orthofer anlässlich der Bundesdelegiertentagung (BDT) 2019 in Berlin...

Hebammenverband fordert frauenzentrierte Betreuung

Vom 19. bis zum 21. November 2019 findet in Berlin die Bundesdelegiertentagung (BDT) des Deutschen Hebammenverbandes (DHV) statt. Die BDT ist das...

Deutscher Hebammenverband freut sich über Zustimmung des Bundesrates

Deutscher Hebammenverband fordert Zustimmung des Bundesrates

Hebammenverband fordert breitere gesellschaftliche Akzeptanz

Deutscher Hebammenverband begrüßt Reform der Hebammenausbildung als sehr gelungen

Was machen eigentlich die DHV-Präsidiumsfrauen genau? Wo kann ich mich mit der Beirätin für den Freiberuflichenbereich austauschen oder mit der...

Der Gesetzesentwurf zum Hebammenreformgesetz (HebRefG) stößt auf breite Zustimmung, nicht nur bei unseren Kolleginnen und zukünftigen Absolventinnen,...

Hebammenverband fordert Terminservice und kritisiert die Veröffentlichung der Hebammenliste der Gesetzlichen Krankenkassen als nicht ausreichend

Hebammentag

Der Hebammentag findet jedes Jahr am 5. Mai statt. Aktionen und Infoveranstaltungen weisen weltweit auf den Wert von Hebammenarbeit hin.
 

In einer mehr als angespannten Situation in den Kreißsälen in Deutschland ist allenthalben von Klinikleitungen zu hören, sie würden gerne Hebammen einstellen, es gäbe nur einfach nicht genug von ihnen. Ist die Antwort so einfach? Ist die Lage in der Geburtshilfe so prekär, weil es nicht genug Hebammen gibt?

Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Deutschen Hebammenverbands anlässlich des Welt-Hebammentags am 5. Mai heben diese Behauptung aus den Angeln. Wir fragten unsere Mitglieder, ob sie auf folgende Aussage mit Ja oder Nein antworten würden: "Wenn die Eins-zu-eins-Betreuung der Frau garantiert ist, ich nur Hebammentätigkeit ausführen muss und hebammengeleitete Geburtshilfe nicht nur leere Worte sind, dann arbeite ich (wieder/mehr) im Kreißsaal. Dann kann man auf mich zählen!"

3.500 Hebammen haben sich an dieser Umfrage beteiligt; davon haben rund 2.700 mit JA geantwortet. Sie alle sagen Ja zum Arbeitsplatz Klinik – jedoch nur, wenn vieles sich ändert!

"2700 Hebammen haben angegeben, sofort wieder und auch mehr im Kreißsaal arbeiten zu wollen, wenn sich die Rahmenbedingungen verbessern. Ein deutlicher Appell. Wir fordern deshalb Verantwortliche in Politik und Kliniken auf, die Sicherheit und Qualität in der klinischen Geburtshilfe nicht weiter aufs Spiel zu setzen, sondern endlich einen Paradigmenwechsel herbeizuführen", so DHV-Präsidentin Ulrike Geppert-Orthofer. "Menschwerden muss in Deutschland unter menschlichen und höchsten Standards möglich sein. Denn schließlich ist es nicht egal, wie wir geboren werden."

Dass die Regierung Verbesserungen angekündigt hat, ist aus DHV-Sicht ein erster Schritt, doch jetzt müssen Taten folgen. Mit ihrer Beteiligung an der Umfrage haben uns die Teilnehmenden ein kraftvolles Argument an die Hand gegeben. In der Folge werden wir die Stimmen nutzen und mit Politiker*innen und Klinikleitungen in Kontakt treten. Wir haben starke Argumente, um die Umsetzung der im Koalitionsvertrag vorgesehenen Hebammen-Themen voranzutreiben und endlich eine Eins-zu-eins Betreuung in den Kliniken zu erreichen.

Jede Hebamme zählt!

Daten und Fakten zur Umfrage sowie Informations- und Aktionsmaterial finden Sie auf www.unsere-hebammen.de

Über 1000 Hebammen haben im Rahmen der Umfrage nicht nur ihre Stimme abgegeben, sondern auch die Gelegenheit für ein persönliches Statement genutzt. Entstanden ist ein Zeitdokument aus der Lebenswelt der Hebammen, die an der Umfrage teilgenommen und mit Ja geantwortet haben. Ihre Worte rütteln auf, berühren und bleiben hängen. Nehmen Sie teil und hören Sie sich in unserer Soundcloud an, was Hebammen zu sagen haben.

Zuletzt geändert am 03.05.2022