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Berufspolitik

Der Deutsche Hebammenverband mischt sich ein. Lesen Sie unsere Standpunkte und Stellungnahmen!

Hebammen-Kundgebung am 26. November 2009 in Berlin!

Der Hebammenprotest geht weiter: Nach den Protestaktionen am 21. September, die sehr erfolgreichen verliefen, gehen wir nun in die nächste Phase unseres Hebammenprotestes, damit die Aktionen eine nachhaltige Wirkung haben.

Wir wollen nicht darauf warten, ob vielleicht Bewegung in die Politiker kommt und planen jetzt schon unsere nächsten Schritte, um unsere Forderungen mit der neuen Regierung durchzusetzen. 

Gehör wollen wir uns mit ihrer tatkräftigen Unterstützung im Rahmen einer Kundgebung in Berlin am 26. November 2009 zwischen 11:00 und 15:00 Uhr verschaffen. Der genaue Treffpunkt und Ort der Kundgebung wird noch bekannt gegeben.

Unsere Forderungen nach besseren Arbeits- und Einkommensbedingungen werden wir dem neuen Gesundheitsminister dieses Mal persönlich vortragen.

Um unserem Anliegen Gewicht zu verleihen, werden wir die eingegangenen 60.000 Unterschriften zu dicken Paketen schnüren, mit roten Schleifen versehen und in einem Kinderwagen vor den Reichstag oder einen ähnlichen Ort fahren. Dann sollen die Pakete einzeln dem Gesundheitsminister in die Hände gedrückt werden.

Damit diese Aktion ein großer Erfolg wird, bitten wir sie Alle, mitzumachen und uns lautstark und bunt zu unterstützen.

Kommen sie am 26. November 2009 mit nach Berlin und bringen sie alles mit was Krach macht. Auch die Transparente, Sandwichpappen und Banner, die am 21.9. bereits eingesetzt wurden, können wieder verwendet werden. Auch unsere bereits erprobten medienwirksamen Storchenkostüme sollen vor Ort sein.

Und wenn sie nicht persönlich dabei sein können, wünschen wir uns ihre Mithilfe von ihrem Wohnort aus. Sprechen sie mit allen, die sie kennen, über die Not und Unzufriedenheit der Hebammen und über unsere Forderungen:

  • dass jeder Frau während der Geburt ein Anrecht auf eine Hebamme hat, die ihr zur Seite steht
  • dass eine Hebamme während der Geburt nicht mehrere Frauen gleichzeitig betreuen muss
  • dass alle Frauen - vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit - Anspruch auf Hebammenhilfe haben
  • dass Hebammen genug verdienen, um von ihrer Arbeit leben zu können

 Bringen Sie sich persönlich ein, denn jede Hebammenstimme zählt, wenn wir lautstark protestieren wollen. Alle ihre Ideen und Anregungen sind uns jederzeit willkommen.

Ihre Helga Albrecht (Präsidentin)

 

Kontakt:
Ellen Grünberg 0721/98189-17
gruenberg(at)hebammenverband.de

Zuletzt geändert am 14.06.2021