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Berufspolitik

Der Deutsche Hebammenverband mischt sich ein. Lesen Sie unsere Standpunkte und Stellungnahmen!

Der Deutsche Hebammenverband fordert die Legalisierung der außerklinischen Geburt in Ungarn und eine faire Behandlung der Hebamme Agnes Gereb

Der Deutsche Hebammenverband (DHV) verurteilt die Umstände der Verhaftung der ungarischen Ärztin und Hebamme Agnes Gereb und schließt sich damit dem Protest der Hebammenverbände Europas und des ungarischen Hebammenverbands an. Der DHV äußert sich betroffen über die aktuellen Nachrichten zur inhumanen und unangemessen harten Behandlung Frau Gerebs.

Viele Frauen wissen um die Studienergebnisse, die die Sicherheit einer außerklinischen und hebammengeleiteten Geburt belegen und fordern daher ihr Recht auf eine Haus- oder Geburtshausgeburt in Begleitung einer Hebamme. Der DHV unterstützt Schwangere bei ihrem Grundrecht der freien Wahl des Geburtsorts und fordert die gesetzliche Regelung und Legalisierung der außerklinischen Geburtshilfe europaweit. Hebammen muss es erlaubt sein, ihre fachliche Unterstützung entsprechend dem Wunsch der Frauen an jedem Ort anzubieten.

Wir fordern die Verantwortlichen und Politiker in Ungarn auf, Rahmenbedingungen zur Legalisierung der außerklinischen Geburtshilfe und Hebammenbetreuung zu schaffen.

Ute Lange, Beauftragte für Internationale Hebammenarbeit

Zuletzt geändert am 14.06.2021