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Berufspolitik

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Mindestmengen-Erhöhung bei der Versorgung von Früh- und Neugeborenen

Der DHV weist in seiner Stellungnahme zur Zentralisierung der geburtshilflichen Versorgung auf dringend noch zu klärende Fragen in der Früh- und Neugeborenenversorgung hin.

Maßnahmen, wie die Einführung der Mindestmengen für Level 1 Krankenhäuser, zur Förderung der bestmöglichen Versorgung, insbesondere der extrem frühgeborenen Kinder, unterstützen eine spezialisierte Versorgung durch Expertinnen. Sie können - insbesondere durch das Aussetzen der Mindestmengen für Level 2 Krankenhäuser - zur gesicherten Versorgung aller Neugeborenen beitragen.

Dennoch führt der DHV mit diesem Diskussionspapier verschiedene Aspekte der Früh und Neugeborenenversorgung der Bundesrepublik Deutschland an, die in der Diskussion um die Sicherung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität mehr Beachtung verdienen.

Die Einführung von Mindestmengen der Versorgung extremer Frühgeborener erscheint vor dem Hintergrund der hierzu bestehenden Evidenzen dringend geboten. Damit sind aber Konsequenzen verbunden, deren Klärungs- und Regelungsbedarf in der politischen Diskussion dieser Thematik bisher zu kurz gekommen sind, die aber vor dem Hintergrund einer zunehmenden Zentralisierung von Bedeutung für die Versorgung aller Neugeborenen sind.

Hier finden Sie die ganze Stellungnahme

    

Stellungnahme des DHV zu Fragen der Zentralisierung der geburtshilflichen Versorgung, pdf-Datei, 6 Seiten

 

Das LSG Berlin-Brandenburg stellt in seinem Urteil vom 26.01. sowohl die Planbarkeit als auch die Sinnhaftigkeit von Mindestmengen für die Behandlung von Früh- und Neugeborenen in Frage.

Pressemeldung vom 26. Januar 2011

Zuletzt geändert am 02.11.2021