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Berufspolitik

Der Deutsche Hebammenverband mischt sich ein. Lesen Sie unsere Standpunkte und Stellungnahmen!

25. März Equal Pay Day – Das haben Hebammen nicht verdient

Entgeltungleichheit lautet das Schlagwort für die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen bei gleich guter Arbeit.

Auch die 18 000 Hebammen im Land sind  von dieser Entgeltungleichheit betroffen. Oder kennen Sie einen qualifizierten männlichen Freiberufler der für 7.50 die Stunde arbeitet? Einen Facharbeiter, der nach seiner Gesellenprüfung mit 1400 Brutto nach Hause geht, wie es manche privatisierte Krankenhäuser jungen Kolleginnen als Einstiegsgehalt anbieten? Jeder Schornsteinfeger  oder KFZ-Mechaniker verdient ein Vielfaches von dem, was Hebammen für ihre Leistungen erhalten,  gleichgültig,  ob sie die Leistungen als Angestellte oder als Freiberuflerin erbringen!

Der deutsche Hebammenverband ruft alle Kolleginnen in den Kreißsälen, den Wochenstationen und der Freiberuflichkeit dazu auf, sich am Equal Pay Day zu beteiligen. Sie fordern damit eine gerechte Bezahlung Ihrer guten Arbeit!

Zum vierten Mal finden 2011 auch in Deutschland Aktionen zum Equal Pay Day statt. Das gemeinsame Erkennungszeichen sind die Roten Taschen. Die Roten Taschen stehen symbolisch dafür, dass berufstätige Frauen am Ende des Monats weniger Geld in der Tasche haben als ihre männlichen Kollegen.

Weil das rote Täschchen bei der Arbeit der Hebammen etwas hinderlich sein würde, haben sich die Hebammen für einen roten Button als gemeinsames Erkennungszeichen entschieden. Er trägt die Aufschrift: Das haben Hebammen nicht verdient!

Weitere Infos unter www.hebammenverband.de

Kontakt:
Dr. Edith Wolber
,  Pressesprecherin des Deutschen Hebammenverbandes
Telefon 06226 – 429400, Mail: wolber(at)hebammenverband.de

Zuletzt geändert am 14.06.2021