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Berufspolitik

Der Deutsche Hebammenverband mischt sich ein. Lesen Sie unsere Standpunkte und Stellungnahmen!

GKV brüskiert verhandelnde Hebammenverbände

Kurz vor Abschluss der seit Monaten andauernden Vertragsverhandlungen zu den Hebammengebühren und dem Schiedsstellentermin haben die maßgeblichen Verbände wie der Deutsche Hebammenverband (DHV), der Bund freiberuflicher Hebammen Deutschland (BfHD) und das Netzwerk der Geburtshäuser die Verhandlungen mit den Spitzenverbänden der Krankenkasse unterbrochen. Grund dafür ist die Einbeziehung eines weiteren Verhandlungspartners seitens der GKV ohne Ankündigung und unter Weitergabe interner Unterlagen. „Das kann nur Taktik sein, denn nun muss alles bereits Verhandelte neu geregelt werden. Eine vollkommene Neuausrichtung ist dafür notwendig. Das verzögert die Verhandlungen auf unbestimmte Zeit. Mit jeder vergangenen Woche sparen die Krankenkassen, während die Hebammen zu wenig Geld bekommen “, so Martina Klenk, die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes.

Deshalb fordern die Hebammenverbände den GKV dazu auf, diese taktischen Spielchen zu unterlassen und  die Verhandlungen zum Abschluss zu bringen. Notfalls auch von der Möglichkeit von Einzelverhandlungen Gebrauch zu machen.

Kontakte:

Dr. Edith Wolber, Pressesprecherin des Deutschen Hebammenverbandes, Telefon 06226 – 429400, Mail: wolber(at)hebammenverband.de, www.hebammenverband.de

 

 

Susanne Schäfer, 1. Vorsitzende Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V. (BfHD)
Büro Berlin: Tel.  033203 - 85867
susanne.schaefer(at)bfhd.de, www.bfhd.de

Zuletzt geändert am 02.11.2021