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Aus aktuellem Anlass

Aus aktuellem Anlass

Berufspolitik

Der Deutsche Hebammenverband mischt sich ein. Lesen Sie unsere Standpunkte und Stellungnahmen!

Bundesregierung will Hebammen helfen

Es gibt Hoffnung für die Hebammen: Beim heutigen Treffen im Bundeskanzleramt machten Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und Familienministerin Kristina Schröder den Hebammenverbänden konkrete Zusagen.

Ein ministeriumsübergreifender Arbeitskreis wird eingerichtet, um Lösungen für die desolate wirtschaftliche Situation der Hebammen zu erarbeiten. Er soll noch in diesem Jahr seine Arbeit aufnehmen. Kanzleramtsminister Ronald Pofalla übergab die organisatorische Verantwortung an das vorrangig zuständige Gesundheitsministerium, sicherte jedoch zu, dieses bei seiner Arbeit zu begleiten und die Umsetzung der Lösungsvorschläge politisch zu unterstützen.
 
Nitya Runte, Vorsitzende der Initiative Hebammen für Deutschland: „Ich habe nach dem heutigen Gespräch die große Hoffnung, dass ein Durchbruch erzielt wurde und wir Hebammen zusammen mit der Politik zu tragfähigen Lösungen kommen werden.“
Katharina Jeschke vom Deutschen Hebammenverband pflichtet ihr bei: „Wir sind heute einen Riesenschritt weiter gekommen. Die Politik scheint verstanden zu haben, dass die Lösung der Probleme des Hebammenberufes von gesamtgesellschaftlichem Interesse ist.“
 
Als erstes wird sich der Arbeitskreis mit dem vordringlichen Thema „Berufshaftpflicht“ beschäftigen und hier eine nachhaltige Lösung erarbeiten. Weitere Arbeitsschwerpunkte sollen Fragen der Vergütung und der Ausbildung sein. Der Arbeitskreis wird sich aber auch mit übergreifenden Themen wie z.B. der Versorgung der Bevölkerung mit Hebammenhilfe und der Stärkung der Elternkompetenz beschäftigen.
 
Dem geplanten Arbeitskreis sollen neben der Hebammenseite Vertreter der Ministerien Gesundheit, Familie, Justiz und Finanzen angehören sowie das Bundeskanzleramt. Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft wird ebenfalls zu einigen Sitzungen eingeladen.


Gemeinsame Presseerklärung des DHV, des  BfHD, des Netzwerkes der Geburtshäuser und der Initiative Hebammen für Deutschland

DHV

Martina Klenk, Präsidentin

Katharina Jeschke,
 Beirätin

jeschke@hebammenverband.de
Mobil: 0173-81 78 036



BfHD

Susanne Schäfer,
 1. Vorsitzende

Susanne.schaefer@bfhd.de

Mobil: 0178 – 62 94 385

Ulrike Aulbach,
 2. Vorsitzende

Hebammen für Deutschland e.V.

Nitya Runte,

1. Vorsitzende

n.runte@hebammenfuerdeutschland.de

Mobil: 0178 – 49 82 568

Lisa von Reiche,

2. Vorsitzende



Netzwerk der Geburtshäuser

Ruth Sichermann
, Vorsitzende

Zuletzt geändert am 04.03.2022