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Berufspolitik

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DHV freut sich über den NRW-Staatspreis für „medica-mondiale“-Gründerin Monika Hauser

Die Kölner Ärztin und Frauenrechtlerin Monika Hauser hat am Montag, den 19.11.2012, für ihren Einsatz für vergewaltigte Frauen in Krisengebieten den Staatspreis NRW erhalten, der ihr von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) überreicht wurde. Zum Festakt eingeladen waren auch die DHV-Präsidentin Martina Klenk sowie die Beirätin Susanne Steppat.

„Es ist ein tolles Signal, dass Monika Hauser jetzt auch einen offiziellen Staatspreis für ihre bewundernswerte Arbeit erhält“, sagt Martin Klenk. „Das ist nach der Auszeichnung mit dem Alternativen Nobelpreis noch mal eine ganz besondere Anerkennung ihrer Arbeit.“ Hauser begann ihr Engagement 1992 während des Bosnienkriegs. Unter anderem schult sie und ihre Kolleginnen, Hebammen im Umgang mit traumatisierten und vergewaltigten Frauen.

Ihre Organisation „medica mondiale“ bietet Frauen und Mädchen, die in Krisengebieten Opfer von sexueller Gewalt wurden, medizinische, psychologische und rechtliche Unterstützung. Inzwischen arbeitet „medica mondiale“ unter anderem in Afghanistan, Liberia, in Albanien und im Kosovo. Hauser bekam für ihr Engagement bereits zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2008 den Alternativen Nobelpreis.

Monika Hausers Engagement für die Opfer sexueller Gewalt begann Anfang der 90er-Jahre. 1992 reiste sie nach Bosnien, weil sie Frauen helfen wollte, die im Krieg vergewaltigt wurden. Beim letzten Hebammenkongress 2010 in Düsseldorf stellte sie die Arbeit von „medica mondiale“ mit einer Ausstellung und einem Vortrag vor.

Weitere Informationen:
www.medicamondiale.org

Zuletzt geändert am 14.06.2021