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Berufspolitik

Der Deutsche Hebammenverband mischt sich ein. Lesen Sie unsere Standpunkte und Stellungnahmen!

Krankenkassen verschleppen Vergütungserhöhung für Hebammen

Erst Ende Januar soll die Entscheidung über eine angemessene Bezahlung der Hebammen fallen. Die Schiedsstelle, die gestern getagt hat, ist damit einem Antrag der Krankenkassen gefolgt. Diese hatten angeblich zu wenig Zeit, um den von den Hebammenverbänden nachgewiesenen Vergütungsanspruch zu prüfen.

„Seit August liegen die Unterlagen den Schiedsstellenmitgliedern vor. Es ist uns völlig unverständlich, dass die Zeit zu einer Überprüfung nicht reichen soll. Noch unfassbarer ist allerdings, dass die Krankenkassen bis heute nicht in der Lage waren, eigene Berechnungen zu präsentieren, die nicht auf Mutmaßungen beruhen“, konstatiert Martina Klenk, die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbands.

Die Krankenkassen zweifeln weiterhin die von den Hebammenverbänden nachgewiesenen finanziellen Belastungen an. Außerdem ignorieren sie die vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebenen IGES-Studie, die die Notsituation der Hebammen eindeutig bestätigt.

Weitere Informationen:

Zur gemeinsamen Presseerklärung der Hebammenverbände

Das Gutachten des IGES-Instituts zur Versorgungs- und Vergütungssituation in der außerklinischen Geburtshilfe
pdf-Datei, 230 Seiten, 2 MB, » zum Download

Zuletzt geändert am 14.06.2021