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Berufspolitik

Der Deutsche Hebammenverband mischt sich ein. Lesen Sie unsere Standpunkte und Stellungnahmen!

"Lassen Sie den Worten Taten folgen, Herr Gröhe!"

20.02.2014

Einen Tag hat es gedauert. Doch dann veröffentlicht Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe auf Facebook, was er den Vertreterinnen der Hebammenverbände bei einem ersten Treffen am Dienstag, den 18.2.2014 versprochen hat: Er nehme die Sorgen der Hebammen sehr ernst. Und es sei ihm ein "echtes Herzensanliegen", die im Koalitionsvertrag erwähnte flächendeckende Versorgung mit Geburtshilfe sicherzustellen. Außerdem wolle er die Haftpflichtproblematik dauerhaft und nachhaltig lösen.

Hermann Gröhe verspricht den Hebammen auf Facebook Unterstützung.

Hermann Gröhe verspricht den Hebammen auf Facebook Unterstützung.

Inzwischen hat sich auch der Gesundheitsausschuss des Bundestages mit dem Thema befasst. Einige Abgeordnete im Ausschuss sprachen von einer "massiv zugespitzten Situation" für die Hebammen. Es gebe akuten Handlungsbedarf. Nötig seien mehr Fakten sowie eine möglichst konkrete Perspektive, wie eine flächendeckende Geburtenhilfe erhalten werden könne.

Dazu beitragen soll der Abschlussbericht einer interministeriellen Arbeitsgruppe, die sich im vergangenen Jahr mit der Problematik befasst hat. Die Veröffentlichung wird in den nächsten Wochen erwartet. "Eine Lösung muss jetzt dringend gefunden werden", sagt Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. "Lassen Sie den Worten Taten folgen, Herr Gröhe!"

Hier erfahren Sie, wie Sie die Hebammen unterstützen können!

Pressestimmen zum Thema

Kontakt und weitere Informationen: 
Deutscher Hebammenverband e.V.
Pressestelle
Telefon: 030/89390802
E-Mail: presse(at)hebammenverband.de


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Zuletzt geändert am 05.11.2018