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Wettbewerb für angestellte Hebammen: alle Beiträge auf einen Blick

29.05.2018

Drei Gewinnerteams hat der Deutsche Hebammenverband beim Wettbewerb für angestellte Hebammenteams ausgezeichnet. Die Auswahl ist nicht ganz leicht gefallen, schließlich waren viele sehr gute Ideen bei den Einsendungen dabei. Deshalb präsentieren wir nun noch einmal alle Beiträge im Überblick.

Susanne Steppat, Beirätin für den Angestelltenbereich im Deutschen Hebammenverband (Foto: DHV)

Schon kleine Veränderungen können einen Unterschied machen. Das verdeutlichen auch die 16 Beiträge, die uns im vergangenen Jahr im Rahmen unseres Wettbewerbs für angestellte Hebammenteams erreicht haben. Mit ihrem Engagement und Einfallsreichtum haben Hebammen die oft schwierige Arbeitssituation im Kreißsaal verbessert – und uns davon berichtet.

„Die Beiträge zeigen, auf wie vielen verschiedenen Ebenen Veränderungen möglich sind“, so Susanne Steppat, Beirätin für den Angestelltenbereich, anlässlich der Veröffentlichung der gesammelten Wettbewerbsbeiträge. Dabei betont sie allerdings auch, dass nicht die Hebammen in den Kliniken für ihre Arbeitssituation verantwortlich seien. „Die in Krankenhäusern angestellten Hebammen stehen unter einem immensen Druck und befinden sich nicht selten in einem Teufelskreis aus einerseits viel zu wenigen Kolleginnen und andererseits viel zu viel Arbeit.“

Einige Punkte, die angestellten Hebammen regelmäßig ihre Arbeit erschweren, tauchen immer wieder in den Wettbewerbsbeiträgen auf. Dazu zählen zu wenig Personal, hohe Geburtenzahlen sowie schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Viele Häuser fordern zudem eine Stärkung der physiologischen Geburt, beobachten allerdings das Gegenteil durch hohe Interventions- und Sectioraten.

Trotz dieser Voraussetzungen haben die Teilnehmerinnen es geschafft, mit ihren Aktionen eine positive Veränderung ihrer Arbeitssituation zu erreichen. Wie die Integration der Maßnahmen im Klinikalltag konkret funktioniert und welche Verbesserungen dadurch erzielt wurden, können Sie in unserer Broschüre nachlesen.

In der Zusammenfassung der Wettbewerbsbeiträge finden sich sowohl schnell umzusetzende Sofortmaßnahmen als auch komplexe Strukturveränderungen. Sie reichen von optimierten Arbeitsprozessen über Einführungen von Notfalltrainings bis hin zur Installation von Online-Anmeldesystemen.

Natürlich ist nicht alles für jeden Kreißsaal umsetz- oder machbar – oder gar notwendig. Aber die eine oder andere Aktion inspiriert möglicherweise zu einer leicht zu realisierenden Veränderung in anderen Kliniken. Das hoffen wir und wünschen wir uns. Ganz nach dem Motto: „Wir haben was verändert – aus dem Kreißsaal, in den Kreißsaal –, Nachmachen erlaubt!“

Broschüre: Wettbewerb für angestelle Hebammenteams - die Wettbewerbsbeiträge


Zuletzt geändert am 18.10.2018