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Der DHV unterstützt die gemeinsame Erklärung der Organisationen

04.06.2018

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und der GKV-Spitzenverband (GKV-SV) sind per Gesetz aufgefordert, Pflegepersonaluntergrenzen für „pflegesensitive Bereiche“ im Krankenhaus festzulegen. Ein breites Bündnis von Patientenorganisationen, Berufsverbänden und Gewerkschaften kommt zu dem Schluss, dass die geplanten Maßnahmen nicht zu spürbaren Verbesserungen in der Personalausstattung der Krankenhäuser führen würden. Als Mitglied im Deutschen Pflegerat unterstützt der Deutsche Hebammenverband die gemeinsame Erklärung der Organisationen.

Yvonne Bovermann, Mitglied im Präsidium des Deutschen Hebammenverbandes und des Deutschen Pflegerates (Foto: DHV)

„Wir teilen die Befürchtung, dass die vorgesehenen Pläne der DKG und des GKV-SV möglicherweise sogar zu einer Verschlechterung für die Pflegekräfte sowie die Patientinnen und Patienten führen können“, sagt Yvonne Bovermann, Mitglied im Präsidium des Deutschen Hebammenverbandes und des Deutschen Pflegerates. „Wir müssen sehr genau hinsehen, was vereinbart wird, ob es nützt und welche Verbesserungen auch wir für unseren Berufsstand erreichen können. Denn die Frage nach Personaluntergrenzen betrifft uns in gleichem Maße.“

Die vollständige Erklärung der Organisationen erhalten Sie hier.



Zuletzt geändert am 18.10.2018