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Gestatten Sie, mein Name ist Frida

30.07.2018

Hohe Geburtenzahlen, personelle Engpässe: Fast die Hälfte der im Kreißsaal tätigen Hebammen betreut häufig drei Frauen gleichzeitig. Mitunter kommt auch die Betreuung von vier Frauen und mehr vor. Die Arbeitsbedingungen für angestellte Hebammen bringen gleich mehrere Herausforderungen mit sich. Wie diese konkret aussehen, erfahren Sie von unserer Klinikhebamme Frida.

Fast zwei Drittel der Hebammen müssen wegen Personalengpässen regelmäßig Vertretungen übernehmen. Das hat bereits 2015 eine Umfrage des DHV unter in Kliniken angestellten Hebammen ergeben. Zudem können sie Pausen nicht einhalten und leisten immer mehr Überstunden. Dazu kommt, dass Klinikhebammen oft fachfremde Aufgaben übernehmen müssen, wie Telefon- oder Putzdienste. Da viele Kolleginnen unter diesen Umständen nicht arbeiten wollen oder können, reduzieren sie ihre Arbeitszeit – oder kündigen sogar. Mittlerweile arbeiten mehr als 70 Prozent aller angestellten Hebammen in Teilzeit.

Einblick in den Alltag angestellter Hebammen in Kliniken, gibt Ihnen unsere Hebammenfigur Frida. Wer Frida ist, erfahren Sie hier.


Zuletzt geändert am 18.10.2018