Deutsch English

Umfrage zur Situation von Beleghebammen

15.08.2018

Die Historie der Beleghebammen lässt sich bis in die 1950er Jahre zurückverfolgen. Nach wie vor erfreuen sich die freiberuflich tätigen Beleghebammen bei werdenden Müttern großer Beliebtheit.

Eine Hebamme untersucht eine schwangere Frau (Foto: © Noel Tovia Matoff)

Deutschlandweit betreuen sie circa 20 Prozent aller Geburten. Das Herzstück der Arbeit von Beleghebammen ist die Geburtshilfe. Doch ihr Arbeitsprofil können sie individuell gestalten. So kann sich ihr Leistungsspektrum von einer primären geburtshilflichen Versorgung bis hin zum kompletten Betreuungsbogen erstrecken. Die Hebamme entscheidet, ob sie im Modell der Dienst- oder Begleitbeleghebamme arbeiten möchte, ausschließlich im Kreißsaal tätig ist oder den gesamten Betreuungsbogen abdeckt.

Durch den Schiedsspruch im vergangenen September wurde das Vergütungssystem für die Arbeit von Beleghebammen neu definiert. Dadurch gelten nun gebührenrechtliche Vorgaben, die Beleghebammen und Kliniken immer wieder vor Herausforderungen stellen. Dazu zählen z. B. die Unterscheidung zwischen Dienst- und Begleitbeleghebamme sowie die Reglementierung von parallel abrechenbaren Leistungen. Vor diesem Hintergrund gilt es nun herauszufinden, inwiefern das Belegsystem für Hebammen durch diese Neuregelungen attraktiv bleibt.

Zur Abbildung und Analyse der Situation von Beleghebammen führt der DHV eine Umfrage durch. Wir wollen wissen: Wie sind die Arbeitsbedingungen? Wo brauchen wir Nachbesserungen? Was läuft gut in der Praxis und was nicht?

Für aussagekräftige Ergebnisse möchten wir deshalb alle Beleghebammen um ihre Unterstützung bitten: Machen Sie bei der DHV-Umfrage mit!

Für die Teilnahme finden Sie hier alle weiteren Informationen.


Zuletzt geändert am 20.11.2017