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Berufspolitik

Der Deutsche Hebammenverband mischt sich ein. Lesen Sie unsere Standpunkte und Stellungnahmen!

Deutschland bekommt eine moderne Hebammenausbildung

08.11.2019

Deutscher Hebammenverband freut sich über Zustimmung des Bundesrates

Yvonne Bovermann, Berätin für den Bildungsbereich im Deutschen Hebammenverband © Deutscher Hebammenverband, Fotograf: Hans-Christian Plambeck

Der Deutsche Hebammenverband begrüßt das heutige Abstimmungsergebnis des Bundesrates, Hebammen künftig in einem dualen Studium auszubilden und damit den Hebammenberuf für künftige Generationen attraktiver zu machen.

Der Akademisierung des Hebammenberufes steht nun nichts mehr im Wege. Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes (DHV), Ulrike Geppert-Orthofer: „Wir sind sehr zufrieden, dass die Länder im Bundesrat für eine Modernisierung unseres Berufes gestimmt haben. Das Votum war überfällig. Deutschland ist der letzte EU-Mitgliedsstaat, der die EU-Richtlinie aus dem Jahre 2013 umsetzt.“

Die Umsetzung dieser EU-Richtlinie kann damit endlich zum 18.01.2020 beginnen. Tatsächlich hätte sie bereits zu diesem Stichtag umgesetzt sein müssen. DHV-Präsidiumsmitglied Yvonne Bovermann: „Die Geburtshilfe hat sich, wie alle Bereiche in der Medizin und Pflege, stark weiterentwickelt. Die Vermittlung dieser wissenschaftlichen Grundlagen gepaart mit berufspraktischen Ausbildungsinhalten entspricht einem modernen Ausbildungsstandard, der in vielen Ländern heute bereits praktiziert wird. Er dient der Versorgungsqualität der betreuten Frauen in der Geburtshilfe und auch der Aufwertung unseres Berufsstandes.“

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Kontakt und weitere Informationen:

Deutscher Hebammenverband e. V.
Pressestelle
Telefon: 030/3940 677 30
E-Mail: presse(at)hebammenverband.de

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Der Deutsche Hebammenverband e.V. (DHV) ist der größte Hebammenberufsverband in Deutschland und setzt sich aus 16 Landesverbänden mit über 20.000 Mitgliedern zusammen. Er vertritt die Interessen aller Hebammen. Im DHV sind angestellte und freiberufliche Hebammen, Lehrerinnen für Hebammenwesen, Hebammenwissenschaftlerinnen, Hebammen in den Frühen Hilfen, hebammengeleitete Einrichtungen sowie Hebammenschülerinnen und Studierende vertreten. Über die berufliche Interessenvertretung hinaus ist eine gute medizinische und soziale Betreuung der Frauen und ihrer Kinder vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit ein zentrales Anliegen des Verbandes. Als Mitglied in der European Midwives Association (EMA), im Network of European Midwifery Regulators (NEMIR) und in der International Confederation of Midwives (ICM) setzt er sich auch auf europäischer und internationaler Ebene für die Stärkung der Hebammenarbeit sowie die Gesundheit von Frauen und ihren Familien ein.


Zuletzt geändert am 07.08.2019