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Berufspolitik

Der Deutsche Hebammenverband mischt sich ein. Lesen Sie unsere Standpunkte und Stellungnahmen!

Jungorganisation des Deutschen Hebammenverbands gegründet

Die Zukunft des Hebammenwesens hat am Sonntag, 24. Januar 2021 eine neue, starke Gemeinschaft von Mitgestalter*innen gewonnen.

Auf einer virtuellen Kick-Off-Veranstaltung gründeten rund 270 junge Hebammen die Jungorganisation des Deutschen Hebammenverbandes (DHV) unter dem Namen „JuWeHen“ – die Jungen und Werdenden Hebammen. Die neu gegründete Gruppe hat einiges vor! 

Hebammenschüler*innen, -studierende und alle Hebammen, die ihr Examen vor maximal zwei Jahren gemacht haben und/oder alle, die jünger als 31 Jahre sind, sind am 24. Januar in einem virtuellen Kick-Off-Meeting zusammengekommen, um ihre eigene Organisation zu gründen. In Zukunft werden sie als eigenständige Jungorganisation unter dem Dach des DHV ihre Geschicke mitbestimmen. 

„Wir sind total geflasht von der Teilnehmer*innenzahl und der Tatsache, dass sich so viele Junge berufspolitisch mit einbringen möchten“, so Yvonne Bovermann, Präsidiumsmitglied im DHV und Beirätin für den Bildungsbereich. „Wir möchten als DHV alles dafür tun, dass es einen guten Start gibt! Lasst und das jetzt rocken!“

Positiv sein, die starke Energie nutzen, motiviert vorwärts gehen – das sind die Wünsche der jungen Hebammen. „Wir wollen mit der neuen Jungorganisation im DHV feste Strukturen für werdende und junge Hebammen in Deutschland schaffen, um eine bessere Vernetzung und Austausch untereinander zu fördern. Mit frischem Wind können wir, gepaart mit der Erfahrung langjähriger Hebammen, in Gesellschaft und Politik einen Unterschied machen und Missstände aufdecken und verändern“, so die Vertreterinnen Karla Laitko, Liesbeth Scherzer und Rivka Schimmelpfeng der AG Junge Hebammen. 

Bei der Veranstaltung gab es viel Zeit, zu diskutieren und sich mit den anderen Teilnehmer*innen aus einer der sechs Regionen, in denen die „JuWeHen“ organisiert werden, auszutauschen. In Workshops und einem Vortrag von Prof. Dr. Christiane Schwarz konnten die Teilnehmer*innen neue Impulse mitnehmen. Zum Abschluss des Meetings wählten die jungen Hebammen den Namen für ihre Organisation. Die Freude, in Zukunft Teil eines großen Netzwerkes zu sein, in dem Ideen, Wünsche und Forderungen gemeinsam stark vertreten werden können, sprang auf die Teilnehmer*innen über: „Inspiriert“, „hochmotiviert“, „euphorisch“, „froh“ und „zuversichtlich“ waren nur einige der vielen Kommentare, die den DHV nach der Veranstaltung erreichten. 

Rückblick

Die Gründung der AG Junge Hebammen auf der Bundesdelegiertentagung (BDT) 2019 setzte den Startpunkt für das Engagement der jungen Kolleg*innen. Die Idee, daraus eine eigene Jungorganisation unter dem Dach des DHV zu gründen, brachte Yvonne Bovermann, DHV-Beirätin für den Bildungsbereich, ein. Hintergrund war der beiderseitige Wunsch, die Bedürfnisse der Hebammen in Ausbildung, im Studium und am Berufsanfang herauszustellen und ihnen eine berufspolitische Stimme an der Basis, in den Gremien des DHV und nach außen zu geben. 

Seit Anfang des Jahres 2020 entwickelte eine Arbeitsgruppe des DHV zusammen mit dem bisherigen Bundesrat der werdenden Hebammen die Rahmenbedingungen einer Jungorganisation. So entstanden im Laufe der vergangenen Monate die Rahmenbedingungen dieser neuen Organisation innerhalb des Verbandes. Dazu gehörte unter anderem, dass die Jungorganisation in der neuen Satzung des DHV vertreten ist und ein Stimmrecht in den Gremien des DHV hat.

Ausblick 

Die „JuWeHen“ unterstützen Hebammen in Ausbildung, Studium und Berufsanfang, entwickeln berufspolitische und berufsfachliche Positionen und vertreten diese innerhalb des Verbandes und nach außen. 

Mit dem Kick-Off ist offiziell der Startschuss für das Engagement der „JuWeHen“ gefallen. Jetzt gilt es, Unterstützung und Support aufzubauen, und sich in den Regionalgruppen und im DHV stark zu vernetzen. Nächster großer Termin ist der Digitale Hebammenkongress vom 10. bis 12. Mai mit einer Mitgliederversammlung, Wahlen und eigenem Programmteil der „JuWeHen“ im Kongress.

Zuletzt geändert am 14.06.2021