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Weltstillwoche und Stillkongress bewerben ein Erfolgsmodell

24.09.2013

Muttermilch ist die natürliche Nahrung für ein Baby. Forschungen belegen dies seit langem. Trotzdem ist das Natürliche längst nicht das Selbstverständliche. Deshalb setzen sich Hebammen und andere Fachkräfte des Gesundheitswesens vom 25.–28. September auf dem 9. Deutschen Still- und Laktationskongress in Berlin vier Tage mit dem Thema Stillen auseinander. Bei der darauffolgenden Weltstillwoche vom 30. September bis zum 6. Oktober 2013 stehen die Mütter und ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt. Sie zu stärken und ihnen die Lust am Stillen zu vermitteln, gehört zu den zentralen Aufgaben der Hebammen.

„Die meisten Eltern wissen, dass Stillen die beste und gesündeste Ernährung für Babys ist“, sagt Regine Gresens, DHV-Beauftragte für Stillen und Ernährung. Es sei deshalb falsch, moralischen Druck auf die Frauen auszuüben oder lediglich auf die Nachteile der künstlichen Säuglingsnahrung hinzuweisen. Vielmehr gelte es den Gründen für vorzeitiges Abstillen sowie zu frühes Zufüttern entgegenzuwirken.

Hebammen können dazu beitragen, dass sich Mütter mit dem Stillen wohlfühlen. „Noch immer hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Stillen in den ersten Wochen fast zwangsläufig schmerzhaft sei“, sagt Regine Gresens. Meist könne aber durch eine Korrektur der Anlegetechnik schnell Abhilfe geschaffen werden. Damit das Stillen zum Erfolg wird, sei es sei außerdem wichtig, dafür zu sorgen, dass auch das private und berufliche Umfeld die stillende Mutter unterstützt.

Weitere Informationen:
Stillen in den Mittelpunkt – Mütter unterstützen

Kontakt:
Deutscher Hebammenverband e.V.

Regine Gresens, Beauftragte für Stillen und Ernährung
Telefon: 040-64089277

E-Mail: gresens(at)hebammenverband.de


Zuletzt geändert am 18.10.2019