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Mother-Hood-Petition unterstützen!

28.06.2015

Am 13. Juli 2015 überreicht der Verein „Mother Hood" dem GKV-Spitzenverband seine aktuelle Petition

Am 13. Juli 2015 überreicht der Verein „Mother Hood" dem GKV-Spitzenverband seine aktuelle Petition - Foto: Mother Hood

Am 13. Juli 2015 überreicht der Verein „Mother Hood" dem GKV-Spitzenverband seine aktuelle Petition - Foto: Mother Hood

Am 13. Juli 2015 ist es soweit: Der Verein „Mother Hood – Bundeselterninitiative zum Schutz von Mutter und Kind während Schwangerschaft, Geburt und 1. Lebensjahr“ wird dem GKV-Spitzenverband seine aktuelle Petition überreichen. Der DHV ruft alle Mitglieder sowie Unterstützerinnen und Unterstützer auf, die Petition zu zeichnen: http://chn.ge/1NRRZoC

Über 130.000 Unterschriften sind bereits zusammengekommen - die benötigte Anzahl von 150.000 ist also in greifbarer Nähe! „Den vielen Menschen, die sich konsequent für die Belange der Hebammen einsetzen, gebührt unser aller Dank“, so Katharina Jeschke, Präsidiumsmitglied und Verhandlungsführerin mit dem GKV-Spitzenverband. „Wir werden für unsere Forderungen kämpfen. Die breite Unterstützung, die wir von der Bevölkerung erfahren, stärkt uns den Rücken.“ Deshalb: Weitersagen und zum Unterzeichen aufrufen.

Für die Hebammen ist die öffentliche Unterstützung bei ihrem Kampf für die Rechte von Schwangeren von großer Bedeutung. Zumal sie derzeit auf die lang versprochene Vergütungserhöhung verzichten müssen, da sie sich bei den Vertragsverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband auf die Seite der Frauen gestellt haben. Hätten die Hebammenverbände die Forderungen der Kassen akzeptiert und den Vertrag unterschrieben, wäre dies einer Entmündigung der Frauen gleichgekommen: Die freie Wahl des Geburtsortes wäre kaum noch möglich gewesen.

Die Petition der Elterninitiative fordert:

  • Die Kosten für Hebammenhilfe sollen unabhängig von Geburtsort und -termin gezahlt werden.
  • Damit Mütter informierte Entscheidungen treffen können, muss die Aufklärung ergebnisoffen und sachkompetent erfolgen.
  • Wissenschaftlich fundierte Kriterien sollen Grundlage von Entscheidungsempfehlungen sein.
  • Schlussendlich sind und bleiben Hebammen die Fachfrauen für die Schwangerschaft, die Geburt und die Wochenbettzeit.
  • Lasst uns die Entscheider in Bewegung bringen! Für uns Eltern. Für unsere Kinder, die Zukunft und unsere Hebammen.

Zuletzt geändert am 18.10.2019