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Hebammenarbeit rettet weltweit Menschenleben

28.04.2016

Zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai betont der Hebammenverband den Wert von Hebammenarbeit

Geflüchtete Mütter in einer Unterkunft in Lebach

Hebammen leisten überall auf der Welt einen elementaren Beitrag zur Senkung der Müttersterblichkeit und zur Verbesserung der Kindergesundheit. Der Deutsche Hebammenverband e.V. (DHV) thematisiert anlässlich des Hebammentags am 5. Mai zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) die Bedeutung von Hebammenarbeit in Entwicklungsländern und für Frauen, die als Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Beim Hebammenkongress in Hamburg diskutieren Expertinnen am 4. Mai dazu. Im Anschluss zeigen die rund 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses Gesicht für die Hebammenarbeit weltweit bei einer gemeinsamen Fotoaktion.

„Die Arbeit von Hebammen ist viel wert. Hebammen leisten rund um die Uhr einen unschätzbaren Dienst an Mutter und Kind. Darauf weisen wir am internationalen Hebammentag hin“, so Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbands. Sie fordert jedoch auch Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen: „Hebammen arbeiten derzeit häufig unter schwierigen Bedingungen bei geringer Vergütung“. Hebammen sind die Spezialistinnen für Schwangerschaft, Geburt und das Wochenbett. Sie begleiten vor allem Frauen nicht nur medizinisch, sondern auch psychosozial und sind in Deutschland bei jeder Geburt dabei. 

Das Fachgespräch des DHV mit der GIZ anlässlich des Hebammentags findet auf dem Hebammenkongress in Hamburg im Congress Center Hamburg, Am Dammtor, in Saal C2 am 4. Mai 2016 von 09:00 bis 10:30 Uhr statt. Das Plenum beleuchtet, wie Hebammen in Deutschland Flüchtlinge und die GIZ Frauen und Familien in Entwicklungsländern unterstützen. Zur Fotoaktion zum Hebammentag sind alle 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses direkt im Anschluss ab 10:30 Uhr am Haupteingang eingeladen.

Der Hebammentag findet seit 1992 in jedem Jahr am 5. Mai statt. Das diesjährige Motto des Internationalen Hebammenverbands (ICM) lautet: „Women and Newborns: the Heart of Midwifery“. Zahlreiche Hebammen und ihre Unterstützerinnen und Unterstützer weisen weltweit mit Aktionen und Infoveranstaltungen auf den Wert von Hebammenarbeit für Frauen und Neugeborene hin. Auch in Deutschland finden regionale Aktionen statt.

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Kontakt und weitere Informationen:

Deutscher Hebammenverband e. V.
Pressestelle
Telefon: 030/3940 677 30

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Der Deutsche Hebammenverband e.V. (DHV) ist der größte Hebammenberufsverband in Deutschland und setzt sich aus 16 Landesverbänden mit über 19.000 Mitgliedern zusammen. Er vertritt die Interessen aller Hebammen. Im DHV sind angestellte und freiberufliche Hebammen, Lehrerinnen für Hebammenwesen, Hebammenwissenschaftlerinnen, Familienhebammen, hebammengeleitete Einrichtungen sowie Hebammenschülerinnen und Studierende vertreten. Über die berufliche Interessenvertretung hinaus ist eine gute medizinische und soziale Betreuung der Frauen und ihrer Kinder vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit ein zentrales Anliegen des Verbandes. Als Mitglied in der European Midwives Association (EMA), im Network of European Midwifery Regulators (NEMIR) und in der International Confederation of Midwives (ICM) setzt er sich auch auf europäischer und internationaler Ebene für die Stärkung der Hebammenarbeit sowie die Gesundheit von Frauen und ihren Familien ein.


Zuletzt geändert am 18.10.2019