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Stillen ist eine Selbstverständlichkeit

04.10.2019

Hebammenverband fordert breitere gesellschaftliche Akzeptanz

Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidenten des Deutschen Hebammenverbandes © Deutscher Hebammenverband, Fotograf: Hans-Christian Plambeck

Bis 6. Oktober findet in Deutschland unter dem Motto „Eltern stärken für das Stillen“ die Weltstillwoche 2019 statt. Noch immer fehlt hierzulande eine breite gesellschaftliche Akzeptanz. Deutschland unterläuft schon seit Jahren die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Stillzeit: Weniger als ein Fünftel der Mütter stillen ihr Baby ganze sechs Monate ausschließlich. Der Deutsche Hebammenverband e. V. (DHV) betont die Bedeutung des Stillens für die Gesundheit des Kindes und die Mutter-Kind-Bindung und fordert ein Umdenken.

„Beim Stillen geht es einzig und allein darum, was das Beste für die Mutter und das Kind ist“, sagt Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbands e. V. „Die teilweise stattfindende Stigmatisierung von öffentlich stillenden Frauen, die Anfeindungen und Diskussionen haben nichts in unserer Gesellschaft zu suchen.“ Aleyd von Gartzen, Bundesbeauftragte für Stillen und Ernährung beim DHV, betont: „Stillen ist die normale Ernährung eines Babys. Es gibt keinen gleichwertigen Ersatz. Wir müssen als Gesellschaft Frauen und Eltern zum Stillen ermutigen und stärken.“

Die Weltstillwoche gilt als die größte gemeinsame Kampagne aller das Stillen fördernder Organisationen, darunter auch die UNICEF und die WHO. Seit 1991 wird sie jährlich in über 120 Ländern begangen. Die Initiative setzt sich weltweit für den Schutz, die Förderung und die Unterstützung des Stillens ein. Sie basiert auf der Innocenti-Deklaration und der von der WHO und UNICEF herausgegebenen globalen Strategie zu Säuglings- und Kleinkindernährung. World Alliance for Breastfeeding Action (WABA) hat Beraterstatus beim Kinderhilfsfonds der Vereinten Nationen (UNICEF) und beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC).

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Zuletzt geändert am 18.10.2019