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Hebammenkongress zeigt neue Perspektiven auf

04.05.2016

Hebammenverband zieht positive Bilanz zu drei Kongresstagen

Zur Fotogalerie: Impressionen vom XIV. Hebammenkongress in Hamburg

Der größte Hebammenkongress Europas findet heute mit einer Aktion von tausenden Hebammen zum Internationalen Hebammentag und der Abschlussrede der Präsidentin des Deutschen Hebammenverbands e. V. (DHV) seinen Höhepunkt und Abschluss. Der Kongress des DHV fand vom 2. bis 4. Mai unter dem Motto „HebammenWissen – Stärken für die Zukunft“ im CCH Hamburg statt. Rund 2.800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten ihr Hebammenwissen bei 80 Veranstaltungen von 159 Referentinnen und Referenten erweitern und berufspolitische Fragen zur Zukunft des Hebammenberufs diskutieren. Mit einer Aktion zum Internationalen Hebammentag wiesen heute tausende Hebammen auf den Wert von Hebammenarbeit hin. DHV-Präsidentin Martina Klenk geht in ihrer Abschlussrede auf die zukünftige Rolle von Hebammen in der sich wandelnden Gesundheitswirtschaft ein.

„Das Hebammenwesen ist alt, aber nicht veraltet. Man könnte fast sagen, es ist zeitlos. Hebammen werden heute genauso gebraucht wie vor hundert und hunderten von Jahren“, so Martina Klenk in ihrer Abschlussrede des Hebammenkongresses. Sie blickt trotz aktueller Problematiken wie den schlechten Arbeitsbedingungen in Deutschlands Kreißsälen und der Haftpflichtproblematik bei freiberuflichen Hebammen positiv in die Zukunft des Berufsstands: „Das Hebammenwesen ist Moden unterworfen, gesellschaftlichen Entwicklungen, wurde politisch missbraucht und ideologisch verteufelt. Ökonomischen Zwängen war es stets ausgesetzt. Trotzdem haben wir Hebammen überdauert. Wir haben sämtliche Krisen überstanden. Denn die, die uns brauchen, wissen uns zu schätzen: die uns anvertrauten Frauen und Familien. Und darauf können wir bauen.“

Auf den Wert von Hebammenarbeit wiesen heute anlässlich des Internationalen Hebammentags am 5. Mai auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses mit einer Fotoaktion hin. Der Deutsche Hebammenverband ruft außerdem Unterstützerinnen und Unterstützer auf, zum Hebammentag Gesicht zu zeigen für Hebammen auf der Kampagnenseite www.unsere-hebammen.de. Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik bei der Diakonie Deutschland, wird eine der Unterstützerinnen zum Hebammentag sein.

Das Pressefoto zur Aktion zum Hebammentag finden Sie zum Download auf der Webseite des DHV: https://www.hebammenverband.de/aktuell/presse/fotos/

Abschlussrede von DHV-Präsidentin Martina Klenk
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Kontakt und weitere Informationen:

Deutscher Hebammenverband e. V.
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E-Mail: presse@hebammenverband.de

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Der Deutsche Hebammenverband e.V. (DHV) ist der größte Hebammenberufsverband in Deutschland und setzt sich aus 16 Landesverbänden mit über 19.000 Mitgliedern zusammen. Er vertritt die Interessen aller Hebammen. Im DHV sind angestellte und freiberufliche Hebammen, Lehrerinnen für Hebammenwesen, Hebammenwissenschaftlerinnen, Familienhebammen, hebammengeleitete Einrichtungen sowie Hebammenschülerinnen und Studierende vertreten. Über die berufliche Interessenvertretung hinaus ist eine gute medizinische und soziale Betreuung der Frauen und ihrer Kinder vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit ein zentrales Anliegen des Verbandes. Als Mitglied in der European Midwives Association (EMA), im Network of European Midwifery Regulators (NEMIR) und in der International Confederation of Midwives (ICM) setzt er sich auch auf europäischer und internationaler Ebene für die Stärkung der Hebammenarbeit sowie die Gesundheit von Frauen und ihren Familien ein.



Zuletzt geändert am 07.11.2017