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Aktuelles

Neuer DHV-Flyer „Das Stillen eines Frühgeborenen“ zum Weltfrühgeborenentag

15.11.2017

Jedes Jahr am 17. November findet seit 2008 der Weltfrühgeborenentag statt. Mit diesem Tag soll die...

Wettbewerb für angestellte Hebammenteams: Die Siegerinnen stehen fest!

06.11.2017

Eine Jury in Berlin hat drei Gewinnerteams im Rahmen des Wettbewerbs für angestellte Hebammenteams...

Interdisziplinäre Diskussion zu Geburtsschäden

25.10.2017

Das Institut für Qualität und Patientensicherheit (BQS) ruft alle Berufsgruppen in der Geburtshilfe...

Ausbildung

Die Hebammenausbildung dauert in Deutschland drei Jahre und findet an Hebammenschulen statt. Sie umfasst 1.600 Stunden Theorie und 3.000 Stunden praktische Ausbildung. Hebammenschulen werden von einer Lehrerin für Hebammenwesen (Lehrhebamme) und einem ärztlichen Leiter geleitet. Sie sind an Krankenhäuser angegliedert. Während der Ausbildung wird Ausbildungsentgelt gezahlt.
Grundlage für die Ausbildung sind die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Hebammen und Entbindungspfleger HebAPrV und die Europäische Richtlinie 2005/36/EC.
Der theoretische und praktische Unterricht wird in der Hebammenschule erteilt. Die Ausbildungsinhalte sind in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung HebAPrV in Anlage 1 festgelegt. Die praktische Ausbildung umfasst Einsätze im Kreißsaal, auf der Wochenstation, Neugeborenenstation, operativen und nichtoperativen Pflegestation, Operationssaal, Kinderklinik und in einer freien Praxis.
Die Ausbildung endet mit der staatlichen Prüfung. Sie besteht aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil. Bei Nichtbestehen kann die Prüfung oder der entsprechende Teil der Prüfung einmal wiederholt werden. Nach bestandener Prüfung kann die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung beantragt werden.

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Zuletzt geändert am 19.11.2015