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Aktuelles

Bundestag bringt Hebammenstudium auf den Weg

27.09.2019

Deutscher Hebammenverband begrüßt Reform der Hebammenausbildung als sehr gelungen

Akademisierung - Es tut sich etwas in den Ländern

10.09.2019

Das Land Niedersachsen hat 140 Bachelor-Studienplätze für Hebammen an vier Standorten eingerichtet....

Marlies – digitaler Chatbot unterstützt Schwangere und junge Eltern

06.09.2019

Die Zeit der Schwangerschaft und der ersten Wochen mit einem Neugeborenen sind aufregend. Sie sind...

Ausbildung

Die Hebammenausbildung dauert in Deutschland drei Jahre und findet an Hebammenschulen statt. Sie umfasst 1.600 Stunden Theorie und 3.000 Stunden praktische Ausbildung. Hebammenschulen werden von einer Lehrerin für Hebammenwesen (Lehrhebamme) und einem ärztlichen Leiter geleitet. Sie sind an Krankenhäuser angegliedert. Während der Ausbildung wird Ausbildungsentgelt gezahlt.
Grundlage für die Ausbildung sind die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Hebammen und Entbindungspfleger HebAPrV und die Europäische Richtlinie 2005/36/EC.
Der theoretische und praktische Unterricht wird in der Hebammenschule erteilt. Die Ausbildungsinhalte sind in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung HebAPrV in Anlage 1 festgelegt. Die praktische Ausbildung umfasst Einsätze im Kreißsaal, auf der Wochenstation, Neugeborenenstation, operativen und nichtoperativen Pflegestation, Operationssaal, Kinderklinik und in einer freien Praxis.
Die Ausbildung endet mit der staatlichen Prüfung. Sie besteht aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil. Bei Nichtbestehen kann die Prüfung oder der entsprechende Teil der Prüfung einmal wiederholt werden. Nach bestandener Prüfung kann die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung beantragt werden.

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Zuletzt geändert am 20.11.2017