Deutsch English

Aktuelles

„Das ist eine Chance für uns alle“ – Yvonne Bovermann im Interview zur Akademisierung der Hebammenausbildung

18.01.2018

Noch genau zwei Jahre, dann ist es soweit: Bis zum 18. Januar 2020 muss auch in Deutschland die...

Bayern setzt wichtiges Signal mit Förderung von Hebammen- und Geburtshilfe

08.01.2018

Noch kurz vor Jahresende hat das bayerische Kabinett 2017 das „Zukunftsprogramm Geburtshilfe“...

Das neue Abrechnungssystem für Beleghebammen ab Januar 2018

03.01.2018

Zum 1. Januar 2018 ist ein neues Abrechnungssystem für Beleghebammen in Kraft getreten. Die...

Ausbildung

Die Hebammenausbildung dauert in Deutschland drei Jahre und findet an Hebammenschulen statt. Sie umfasst 1.600 Stunden Theorie und 3.000 Stunden praktische Ausbildung. Hebammenschulen werden von einer Lehrerin für Hebammenwesen (Lehrhebamme) und einem ärztlichen Leiter geleitet. Sie sind an Krankenhäuser angegliedert. Während der Ausbildung wird Ausbildungsentgelt gezahlt.
Grundlage für die Ausbildung sind die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Hebammen und Entbindungspfleger HebAPrV und die Europäische Richtlinie 2005/36/EC.
Der theoretische und praktische Unterricht wird in der Hebammenschule erteilt. Die Ausbildungsinhalte sind in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung HebAPrV in Anlage 1 festgelegt. Die praktische Ausbildung umfasst Einsätze im Kreißsaal, auf der Wochenstation, Neugeborenenstation, operativen und nichtoperativen Pflegestation, Operationssaal, Kinderklinik und in einer freien Praxis.
Die Ausbildung endet mit der staatlichen Prüfung. Sie besteht aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil. Bei Nichtbestehen kann die Prüfung oder der entsprechende Teil der Prüfung einmal wiederholt werden. Nach bestandener Prüfung kann die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung beantragt werden.

weiter  

Zuletzt geändert am 20.11.2017