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Aktuelles

Deutlicher Anstieg bei Ausbildungs- und Studienplätzen für Hebammen

24.05.2018

Hebammenverband veröffentlicht neu erhobene Daten

Arbeitsbedingungen von Hebammen verbessern

17.05.2018

Hebammenverband begrüßt aktuelle Vorschläge des Pflegebeauftragten

Fotos vom Internationalen Hebammentag 2018

15.05.2018

Zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai haben Hebammen bundesweit Aktionen gestartet, um an den...

Ausbildung

Die Hebammenausbildung dauert in Deutschland drei Jahre und findet an Hebammenschulen statt. Sie umfasst 1.600 Stunden Theorie und 3.000 Stunden praktische Ausbildung. Hebammenschulen werden von einer Lehrerin für Hebammenwesen (Lehrhebamme) und einem ärztlichen Leiter geleitet. Sie sind an Krankenhäuser angegliedert. Während der Ausbildung wird Ausbildungsentgelt gezahlt.
Grundlage für die Ausbildung sind die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Hebammen und Entbindungspfleger HebAPrV und die Europäische Richtlinie 2005/36/EC.
Der theoretische und praktische Unterricht wird in der Hebammenschule erteilt. Die Ausbildungsinhalte sind in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung HebAPrV in Anlage 1 festgelegt. Die praktische Ausbildung umfasst Einsätze im Kreißsaal, auf der Wochenstation, Neugeborenenstation, operativen und nichtoperativen Pflegestation, Operationssaal, Kinderklinik und in einer freien Praxis.
Die Ausbildung endet mit der staatlichen Prüfung. Sie besteht aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil. Bei Nichtbestehen kann die Prüfung oder der entsprechende Teil der Prüfung einmal wiederholt werden. Nach bestandener Prüfung kann die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung beantragt werden.

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Zuletzt geändert am 20.11.2017