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Wenn Sie für Ihr frisches Wissen zu Corona Fortbildungsstunden nachweisen möchten, dann besuchen Sie OlGA. Zum Thema „Digitale Beratung und Kurse“ finden Sie hier einen Fortbildungsnachweis. Es entstehen weitere für jeweils zwei Notfallstunden für die Kurse „Persönliche Schutzausrüstung“ und „Aktuelles zu Corona“.

Aktuelle Informationen zur Coronasituation

Hebammen in der Corona-Krise: Unsere Forderungen

Die Corona-Krise zeigt es deutlich: Die Arbeit der Hebammen bei der Betreuung von Schwangeren, Müttern und ihren Kindern wird bei Verordnungen auf Bundes- und auf Landesebene zu oft ignoriert.

Die Forderungen des Deutschen Hebammenverbandes und der Landesverbände zur Schutzausrüstung und Kindernotbetreuung können Sie hier aufrufen.

Maßnahmen bei einer durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion

Unabhängig davon, ob eine SARS-CoV-2-Infektion vorlag und unabhängig davon, ob Antikörper nachgewiesen wurden, gelten weiterhin die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes. Eine Sonderregelung für Personen mit einer durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion gibt es nicht. Sie halten sich im privaten wie auch im professionellen Bereich an die Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Meldungen zur Coronasituation

Stellungnahme des DHV zur Maskenpflicht im Kreißsaal

Die Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie haben auch für die Geburtshilfe weitreichende Folgen. So werden Frauen dazu aufgefordert, während der Geburt einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Dies reduziert die Verbreitung von Aerosolen und verringert damit das Infektionsrisiko für die Hebamme oder den/die Ärzt*in.

Gleichzeitig wird der Gebärenden jedoch der Austausch der verbrauchten Atemluft gegen frische Luft erschwert. Unter der Geburt ist es aber für die Schmerzerleichterung und die Verarbeitung von Wehen sehr wichtig, dass die Gebärende gut und frei atmen kann. Mit Mund-Nasen-Schutz ist dies nur eingeschränkt bzw. je nach Beschaffenheit des Mund-Nasen-Schutzes und individueller Toleranz der Frau manchmal gar nicht möglich.

Trotz dieser teils großen Einschränkung für die Gebärende muss der Schutz des Personals bedacht und darf nicht geringer bewertet werden. Der Schutz von Hebammen und Ärzt*innen sollte möglich und gewährleistet sein, auch ohne der Gebärenden grundsätzlich das Tragen einer Maske zuzumuten.

Der Deutsche Hebammenverband plädiert daher für eine individuelle Risikoanamnese der Gebärenden. Es sollten bei Schwangeren Abstriche auf COVID-19 durchgeführt werden, damit der Infektionsstatus bei oder kurz nach der Aufnahme in die geburtshilfliche Abteilung mit großer Wahrscheinlichkeit bekannt ist und entsprechend des individuellen Risikos der Schwangeren das Vorgehen angepasst werden kann. Darüber hinaus muss ausreichend Schutzkleidung für Hebammen und Ärzt*innen bereitgestellt werden. Können die Hebammen und Ärzt*innen durch das Tragen einer medizinischen Maske geschützt werden, so erübrigt sich das Tragen einer Mund-Nasen-Schutz-Maske für die Gebärende.

Ist es nicht möglich, die Hebamme und den*die Ärzt*in durch Schutzausrüstung ausreichend zu schützen, sollte die Frau einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn und solange sie dies toleriert.

Stellungnahme zum Download

Zuletzt geändert am 17.12.2020