Deutsch English

Film: Wie wertvoll ist Deine Hebamme für Dich?

DHV-Kampagne unsere-hebammen.de

Aktuelles

Für ein Geburtshilfe-Stärkungsgesetz: Fridas Forderungen für eine gute Geburtshilfe

19.07.2019

Regelmäßig hat Hebamme Frida in den vergangenen Monaten auf Facebook von ihrer Arbeit berichtet und...

Wirtschaftlichkeit darf kein Maßstab für die Gesundheit von Mutter und Kind sein

17.07.2019

Nach der Bertelsmann-Studie warnt der Deutsche Hebammenverband vor weiteren Kreißsaalschließungen

Neue Online-Fortbildung „Leopold-Handgriffe“ auf OlGA

12.07.2019

Unsere neu aufgelegte E-Learning-Plattform OlGA bietet zum 1. Juli 2019 eine neue Lerneinheit über...

Familienhebammen/Frühe Hilfen

Familienhebammen - wer oder was ist das eigentlich?

Familienhebammen sind staatliche examinierte Hebammen mit einer Zusatzqualifikation, deren Tätigkeit die Gesunderhaltung von Mutter und Kind fördert. Familienhebammen gehen bis zu einem Jahr nach der Geburt des Kindes in Familien. Sie beraten und unterstützen zur alltagspraktischen gesundheitlichen Versorgung und vermitteln weitere Angebote bei Bedarf. Für die Eltern können sie Lotsin sein, die ihnen hilft genau die Angebote im Sozial- und Gesundheitswesen zu finden, die sie jeweils brauchen. Weiter stärken sie die Beziehungs- und Erziehungskompetenz von (werdenden) Müttern und Vätern, mit Blick auf das Wohl des Kindes und seine Bedürfnisse.

Wer kann die Unterstützung durch eine Familienhebamme nutzen?

Familienhebammen sind ein Angebot für Schwangere, Mütter und (werdende) Familien, die sich in einer besonderen belasteten Lebenssituation befinden. Diese Unterstützung findet zusätzlich zur regulären Hebammenbetreuung statt.

Für sie sind Famillienhebammen im Einsatz:

  • Sie sind sehr jung
  • Sie sind suchtkrank
  • Sie sind häuslicher Gewalt ausgesetzt
  • Sie leben in einem konfliktreichen Umfeld
  • Sie sind psychisch krank
  • Sie sind unglücklich, seit ihr Kind geboren ist
  • Sie sind in finanziellen Schwierigkeiten
  • Ihr Kind ist nicht gesund, zu früh geboren oder verstorben

Aber auch falls Sie sich nicht in einer der genannten Situationen befinden, Sie sich aber trotzdem eine Familienhebamme wünschen, haben Sie die Möglichkeit auf dieses Angebot zuzugreifen.

Dieses Angebot ist für Sie kostenlos.

Sie sehen, es gibt verschiedene Gründe, Kontakt zu einer Familienhebamme aufzunehmen. Diese Kontaktaufnahme kann von Ihnen aus geschehen, sie kann Ihnen aber auch angeboten werden. Sie müssen das wollen und damit einverstanden sein. Es ist ein freiwilliges Angebot.

Das ist uns wichtig!
Familienhebammen sind in erster Linie Hebammen und unterstützen Schwangere, Mütter und Familien, die sich in besonders (schwierigen) Lebensumständen befinden. Diese Umstände können viele „Gesichter“ haben.

Wie finden Sie eine Familienhebamme?

Leider ist es in Deutschland noch nicht einheitlich geregelt, wo oder wie Sie eine Familienhebamme finden. Am besten fragen Sie Ihre Hebamme oder wenden sich an die Gemeinde. Unter Umständen kann auch das Internet eine Hilfe sein.

Weiterführende und aktuelle Informationen für (werdende) Eltern

DHV-Stellungnahme zu Hebammen im Kontext der Frühen Hilfen (Familienhebammen) (Mai 2014)

www.bmfsfj.de
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

www.bmfsfj.de/BMFSFJ/kinder-und-jugend
Information zum Kinderschutzgesetz

www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/rechner,did=29178.html
Kinderzuschlag und Leistungen für Bildung und Teilhabe

www.bzga.de
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

www.liga-kind.de 
Deutsche Liga für das Kind

www.familienplanung.de
Alles über Schwangerschaft, Verhütung, Kinderwunsch

www.fruehehilfen.de
Nationales Zentrum Frühe Hilfen

www.eine-chance-fuer-kinder.de
Stiftung EINE CHANCE FÜR KINDER

www.schwanger-unter-20.de
Schwanger unter 20

www.iris-plattform.de
Onlineberatung für Schwangere

www.drogenbeauftragte.de
Drogenbeauftragte der Bundesrepublik

www.schwanger-und-gewalt.de
Schwanger in schwierigen Umständen

www.frauen-gegen-gewalt.de
Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe

zurück   

Zuletzt geändert am 03.07.2019