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Entscheidungsprozesse bei Komplikationen während der Haus- und Geburtshausgeburten aus Sicht von Hebammen und Frauen

P3: 5. Mai, 13.45-14.30

Prof. Dr. phil. Jessica Pehlke-Milde, Hebamme
in Zusammenarbeit mit Prof. Yvonne Meyer, Claudia König, Valerie Fleming, Franziska Schläppli-Muntwyler

Hintergrund: Entscheidungsprozesse spielen bei außerklinischen Geburten eine zentrale Rolle. Frauen, die eine Geburt zu Hause oder im Geburtshaus planen, haben in der Regel ein niedriges Risiko für einen pathologischen Geburtsverlauf. Dennoch können während der Geburt unerwartete Komplikationen auftreten.

Ziel: Ziel der Studie ist es, Entscheidungsprozesse bei unerwarteten Komplikationen während einer Haus- oder Geburtshausgeburt zu beleuchten.

Methode: Entsprechend des Forschungsprogramms einer Grounded Theory Studie werden pro Sprachregion mindestens 10 Interviews mit Hebammen und 10 Interviews mit Frauen geführt, die im entsprechenden Setting arbeiten bzw. geboren haben. Die Daten werden in der Deutschschweiz und in der Romandie erhoben, so dass insgesamt mindestens 40 Interviews analysiert werden.

Erwartete Ergebnisse: Entsprechend einer Grounded Theory Studie wird angestrebt, theoretische Aussagen und Zusammenhänge zu entwickeln, die in den Daten begründet sind.

Projektdauer: Juni 2012 bis Dezember 2013 (18 Monate)

Finanzierung: Schweizerischer Nationalfonds, DORE

Projektleitung: Prof. Yvonne Meyer, Haute Ecole de Santé Vaud

Projektpartnerschaft: SHV FSSF Schweizerischer Hebammenverband, IGGH Interessengemeinschaft der Geburtshäuser der Schweiz

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Zuletzt geändert am 19.02.2014