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Sterben am Lebensanfang

P4: 5. Mai, 13.45-14.30

Prof. Dr. Valerie Flemming, Hebamme
in Zusammenarbeit mit Franziska Maurer, Marlen Amsler, Claudia König, Jessica Pehlke-Milde

Hintergrund: Die Mitteilung einer Diagnose während der Schwangerschaft über eine nicht mit dem Leben zu vereinbarenden Erkrankung des Kindes kommt für die Eltern meist völlig unerwartet. Die werdenden Mütter werden mit der Entscheidung konfrontiert, die Schwangerschaft vorzeitig zu beenden oder das Kind auszutragen, bis es spontan während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt verstirbt.

Ziel: Das Projekt zielt darauf ab, den Umgang mit dem Tod des Kindes aus Perspektiver betroffener Eltern und Fachpersonen zu beleuchten.

Methode: Innerhalb eines qualitativen Studiendesigns werden mindestens 30 Interviews mit betroffenen Eltern sowie mindestens 30 Interviews mit Fachpersonen geführt und inhaltsanalytisch ausgewertet.

Erwartete Ergebnisse: Die Ergebnisse werden dazu beitragen, diese spezifische Versorgungssituation in der Schweiz besser zu verstehen und gegebenenfalls darauf aufbauend Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Unterstützungsangebots in der Schweiz zu formulieren.

Projektdauer: September 2012 bis September 2014 (24 Monate)

Finanzierung: Schweizerischer Nationalfonds, Nationales Forschungsprogramm NFP 67 „Lebensende“

Projektleitung: Prof. Dr. Valerie Fleming, Institut für Hebammen, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Projektpartnerschaft: Fachstelle Fehlgeburt und perinataler Kindstod FpK, Bern

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Zuletzt geändert am 19.02.2014