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Chronische Erkrankung und Geburt

Erleben und Bewältigungshandeln betroffener Mütter

P8: 5. Mai, 13.45-14.30

Ute Lange, M.A., Hebamme, Hochschule Osnabrück/Universität Witten/Herdecke
in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein und Wilfried Schnepp

Während die Zahl akuter und übertragbarer Erkrankungen weltweit zurückgeht, ist sie bei chronischen Erkrankungen ansteigend. Deutschlandweit bezeichnen sich nach einer Studie des Robert Koch Instituts etwa ein Viertel der Frauen in der reproduktiven Lebensphase als chronisch krank. Betroffene Frauen müssen sich in der Zeit rund um die Geburt eines Kindes neben den allgemeinen körperlichen und psychischen Herausforderungen auch denen einer intensiveren medizinischen und pflegerischen Versorgung, oftmals einer Medikalisierung und Hospitalisierung stellen. Ihre bisher wenig untersuchten Erfahrungen und Sichtweisen sind Gegenstand der vorgestellten Studie, das Poster zeigt den Forschungsprozess und erste Teilergebnisse. Das Forschungsvorhaben wird von der VW Vorab Stiftung/Niedersachsen unterstützt und ist Teil der Graduiertenförderung des IsQua Forschungsschwerpunkts an der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke. Es wurde von der Ethikkommission der Universität Osnabrück geprüft und für ethisch unbedenklich erklärt.

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Zuletzt geändert am 19.02.2014