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Aktuelles

Ob außerklinisch oder im Kreißsaal: Die Geburtseinleitung mit Rizinusöl ist eine häufig angewendete Methode. Die aktualisierte AWMF-Leitlinie...

Die Fortschreibung der befristeten Vereinbarung über Leistungserbringung von freiberuflichen Hebammen mit Kommunikationsmedien und Materialmehraufwand...

Deutscher Hebammenverband fordert die Umsetzung des Nationalen Gesundheitsziels – für Frauen, Kinder und Familien

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Zum 1. März 2021 werden die Zuschläge zu den Materialpauschalen im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhöht. Dies betrifft die Zuschläge bei Kontakten...

Die Zukunft des Hebammenwesens hat am Sonntag, 24. Januar 2021 eine neue, starke Gemeinschaft von Mitgestalter*innen gewonnen.

Deutscher Hebammenverband zieht positive Bilanz

Im deutschsprachigen Raum findet der Großteil der Geburten vaginal statt. Dennoch fehlten bisher Empfehlungen auf hohem Evidenzniveau.

Neuer Haftpflichtversicherungsvertrag mit höherer Deckung bietet mehr Sicherheit für Hebammen

Rund 200 Teilnehmerinnen diskutieren digital die Herausforderungen und Ziele für das kommende Jahr

Bindung fürs Leben?! Attachment Parenting in Schwangerschaft und Geburt

Panel 3, 14.30-16.00

Gabriele Langer-Grandt

Es gab und gibt starke, elterngeprägte Bewegungen, die unsere Arbeit als Hebamme beeinflussen. Attachment Parenting ist so eine Bewegung. Viele Frauen, Mütter und Väter beschäftigen sich mit Attachment Parenting und machen sich stark für einen achtsamen Umgang mit den Kindern in unserer Gesellschaft. Hier findet sich nicht eine lose Gruppierung von Laien, sondern eine wissensstarke Gruppe, die sehr interdisziplinär denkt und agiert. Seltsamer Weise beginnt die Arbeit für die meisten dieser Eltern konkret nach der Geburt, im Umgang mit dem geborenem Kind. Die Schwangerschaft und die Geburt bleiben seltsam ausgespart. Das mag daran liegen, dass Schwangerschaft und Geburt in Deutschland sehr medizinisch geprägt sind und die Institutionen Gynäkologische Praxen und Kliniken in sehr alten, nicht transparenten Strukturen agieren. Ein Grund könnte aber auch die den Hebammen eigene Distanz zu allen paramedizinischen Gruppierungen sein. Unser Misstrauen gilt sehr häufig Gruppen, die sich mit unseren Kernthemen beschäftigen. Ich setze mich mit zwei Fragen auseinander, deren Beantwortung ich in meinem Vortrag auf den Grund gehen möchte. Was bedeutet Attachment Parenting für die Schwangerschaft und die Geburt und wie würde die Anwendung der Grundregeln des Attachment Parenting unseren Umgang mit den Frauen und den Kindern während der Schwangerschaft und der Geburt  verändern. Welche Chancen und Risiken liegen für uns Hebammen im Umgang mit Attachment Parenting und den Befürwortern dieser Bewegung.

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Zuletzt geändert am 29.04.2016