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Ob außerklinisch oder im Kreißsaal: Die Geburtseinleitung mit Rizinusöl ist eine häufig angewendete Methode. Die aktualisierte AWMF-Leitlinie...

Die Fortschreibung der befristeten Vereinbarung über Leistungserbringung von freiberuflichen Hebammen mit Kommunikationsmedien und Materialmehraufwand...

Deutscher Hebammenverband fordert die Umsetzung des Nationalen Gesundheitsziels – für Frauen, Kinder und Familien

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Zum 1. März 2021 werden die Zuschläge zu den Materialpauschalen im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhöht. Dies betrifft die Zuschläge bei Kontakten...

Die Zukunft des Hebammenwesens hat am Sonntag, 24. Januar 2021 eine neue, starke Gemeinschaft von Mitgestalter*innen gewonnen.

Deutscher Hebammenverband zieht positive Bilanz

Im deutschsprachigen Raum findet der Großteil der Geburten vaginal statt. Dennoch fehlten bisher Empfehlungen auf hohem Evidenzniveau.

Neuer Haftpflichtversicherungsvertrag mit höherer Deckung bietet mehr Sicherheit für Hebammen

Rund 200 Teilnehmerinnen diskutieren digital die Herausforderungen und Ziele für das kommende Jahr

Andere Länder - andere Sitten: kultursensible Begleitung

Panel 8, Dienstag, 3. Mai , 16.30 - 18.00 Uhr

Heike Wolter

Die multikulturelle Gesellschaft in Deutschland spiegelt sich nicht erst seit dem Zuwanderungsschub, aber seitdem noch stärker auch in Arztpraxen, Kliniken und anderen Einrichtungen der Schwangerschaftsbegleitung und Geburtshilfe. 

Längst nicht alle Frauen, die Hebammen und anderen Fachpersonen dort als Patientinnen begegnen, entstammen dem deutschen Kulturkreis. Tun sie es nicht, bringen sie andere Einstellungen, Überzeugungen, Wahrnehmungen, kulturelle und religiöse Vorgaben, aber auch bestimmte Vorbehalte aus ihren Herkunftskulturen mit. Es ist eine zentrale Aufgabe, mit diesen unterschiedlichen Bedürfnissen kompetent umzugehen. 

Eine kultursensible Begleitung verlangt interkulturelle Kompetenz. Dies schließt ein, die eigene kulturelle Prägung und Identität bewusst wahrzunehmen, um dann auf das Fremde schauen und ihm respektvoll begegnen zu können.

In Gynäkologie und Geburtshilfe gibt es dabei einige Besonderheiten, die weder im alltäglichen Leben noch in anderen medizinischen Kontexten in dieser Form auftreten. Andere Aspekte – beispielsweise die sprachlichen Barrieren – finden ihre Entsprechung auch in anderen Fachgebieten

Andere Länder, andere Sitten – diese Erkenntnis und die Folgen für das eigene berufliche Handeln vom "Kulturschock" zur "kultursensiblen Betreuung" zu wandeln, ist angesichts aktueller Entwicklungen ein wesentlicher Faktor von Professionalität im Hebammenwesen.

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Zuletzt geändert am 29.04.2016