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Aktuelles

Ob außerklinisch oder im Kreißsaal: Die Geburtseinleitung mit Rizinusöl ist eine häufig angewendete Methode. Die aktualisierte AWMF-Leitlinie...

Die Fortschreibung der befristeten Vereinbarung über Leistungserbringung von freiberuflichen Hebammen mit Kommunikationsmedien und Materialmehraufwand...

Deutscher Hebammenverband fordert die Umsetzung des Nationalen Gesundheitsziels – für Frauen, Kinder und Familien

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Zum 1. März 2021 werden die Zuschläge zu den Materialpauschalen im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhöht. Dies betrifft die Zuschläge bei Kontakten...

Die Zukunft des Hebammenwesens hat am Sonntag, 24. Januar 2021 eine neue, starke Gemeinschaft von Mitgestalter*innen gewonnen.

Deutscher Hebammenverband zieht positive Bilanz

Im deutschsprachigen Raum findet der Großteil der Geburten vaginal statt. Dennoch fehlten bisher Empfehlungen auf hohem Evidenzniveau.

Neuer Haftpflichtversicherungsvertrag mit höherer Deckung bietet mehr Sicherheit für Hebammen

Rund 200 Teilnehmerinnen diskutieren digital die Herausforderungen und Ziele für das kommende Jahr

Personalbedarfsermittlung von Hebammen im Kreißsaal – Erste Erfahrungen vom Einsatz eines Personalbedarfsermittlungsinstrumentes in der Praxis

Sitzung 4, 14.30-16.00

Nina Rogava, Petra Gorschlüter, Manfred Haubrock

Derzeit existiert kein verbindliches Verfahren zur Berechnung des Personalbedarfs von Hebammen im Kreißsaal und der Personalbedarf wird zwischen der Kreißsaalleitung und der nächsthöheren Managementebene (Pflegedienstleitung, Chefärztin oder Geschäftsleitung) verhandelt, so dass die Personalzahlen in den verschiedenen Kreißsälen sehr unterschiedlich sein können. Die Arbeitsbedingungen von Hebammen in der Klinik haben sich in den letzten Jahren verschlechtert. In einer Befragung von 2000 angestellten Hebammen im Jahr 2014 durch den Deutschen Hebammenverband wurde am stärksten die Zunahme der Dokumentation, Arbeitsverdichtung (mehr Patienten in der gleichen Arbeitszeit), Übernahme berufsfremder Tätigkeiten und der Personalabbau beklagt (DHV 2014).

Die Studie „Personalbedarfsermittlung von Hebammen im Kreißsaal“, hat sich zum Ziel gesetzt, ein Personalbedarfsermittlungsinstrument (Pernament) zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Dieses basiert auf einem qualitätsorientierten Ansatz, der eine Eins-zu-Eins Betreuung während der Geburt zugrunde legt. Es liegen erste Ergebnisse zur Erprobung und Evaluation von Pernament sowie erste Erfahrungen vom Einsatz in der Praxis vor. Mit der Anwendung von Pernament im jeweiligen Kreißsaal können Personalzahlen errechnet werden, die als Verhandlungsgrundlage im jeweiligen Krankenhaus dienen können.

Die Studie ist ein Teilprojekt des Forschungsschwerpunktes „Versorgung während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett – Instrumente zur sektorenübergreifenden Qualitätsentwicklung (IsQua), gefördert aus Landesmitteln des Nds. Vorab durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (FKZ: 11-7251-33-1/10). 

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Zuletzt geändert am 04.01.2016