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Aktuelles

In Stade hat die Hälfte aller Hebammen gekündigt

Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. ist die neue S3-Leitlinie „Sectio“ veröffentlicht worden.

Kostenfreie Online-Plattform des Deutschen Hebammenverbandes vermittelt Hebammenleistungen

Deutscher Hebammenverband begrüßt das Vorhaben und fordert gleichzeitig einen Ausbau der angedachten Förderung

Die Hebammenverbände und der GKV-Spitzenverband beschließen Verlängerung der Sondervereinbarung bis zum 30. September 2020

Die Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie haben auch für die Geburtshilfe weitreichende Folgen. So werden Frauen dazu...

Freiberuflich tätige Hebammen können während der Covid19-Pandemie zeitlich befristete Zuschläge zu den Materialpauschalen erhalten.

Deutscher Hebammenverband bekundet Solidarität mit Hebammen und Pflegenden weltweit

Die Corona-Krise zeigt es deutlich: Die Arbeit der Hebammen bei der Betreuung von Schwangeren, Müttern und ihren Kindern wird bei Verordnungen auf...

Deutscher Hebammenverband und Deutscher Ärztinnenbund fordern Ausnahmeregelungen für Begleitpersonen

Sport und Schwangerschaft – Aktuelles aus Forschung und Beratung

Sitzung 1, 14.00-16.00

Marion Sulprizio

Mittlerweile wird weltweit moderater Sport in und nach der Schwangerschaft empfohlen, um positive physiologische und psychologische Effekte bei Mutter und Fetus zu bewirken. In einigen Studien wird sogar ein „härteres“ Training gut geheißen. Die Effekte reichen von verbesserter Stimmung und optimaler Bewältigung der schwangerschaftsbedingten Veränderungen über physiologische Mechanismen wie z.B. ein verringertes Risikos für Gestationsdiabetes. Dennoch sollten einige Bedingungen beim Sporttreiben in der Schwangerschaft berücksichtigt werden; z.B. kein dauerhaftes Überschreiten von Empfehlungen zur altersangepassten Herzfrequenz, Vermeiden von extremen Belastungen wie beispielsweise beim Tauchen, Klettern oder Kampfsport.

Studien an der DSHS Köln konnten bestätigen, dass sportlich aktive Schwangere unter der Geburt weniger Schmerzmittel und Eingriffe benötigten (Sulprizio, Reimers & Kleinert, 2011). Wichtig ist außerdem, dass Frauen sich weiterhin intrinsisch motiviert und autonom fühlen, denn das Wohlbefinden sinkt, wenn sie sich durch die Schwangerschaft eingeschränkt und als „von außen bestimmt“ fühlen.

Viele Schwangere sind unsicher, in welchem Umfang sie Sport treiben dürfen und welche Sportarten in der Schwangerschaft erlaubt sind. Nicht alle Frauen können durch ihre Gynäkologen umfassend beraten werden. Daher ist das an der DSHS gegründete Portal www.sportundschwangerschaft.de, welches einerseits die häufigsten Fragen zum optimalen Sport in und nach der Schwangerschaft beantwortet und andererseits mittels eines individuellen Online-Coachings Frauen per email berät, ein hilfreiches Medium, um mehr Frauen zu informieren und beim Sport treiben zu begleiten. Ein Expertenteam von Sportwissenschaftlerinnen, Medizinerinnen, Psychologinnen, Physiotherapeutinnen und Hebammen beantwortet individuell die Anfragen von Schwangeren und jungen Müttern, so dass diese motiviert und ermutigt auch in dieser besonderen Lebenssituation Sport treiben. 

Sulprizio, M., Reimers, A. & Kleinert, J. (2011). Erleben sportliche Frauen weniger Geburtsschmerz? Deutsche Hebammen Zeitschrift, (6), 28–30.

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Zuletzt geändert am 04.01.2016